Für Anwohner

München soll Möglichkeiten prüfen ‒ Mehr Lärmschutz und Aufenthaltsqualität an der Landshuter Allee gefordert

Mehr Lärmschutz an der Landshuter Allee in München gefordert.
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Mehr Lärmschutz an der Landshuter Allee in München gefordert.

Mehr Flächen an der Donnerberger Brücke und eine teils überbaute Landshuter Allee mit begehbarem Dach. Diese und weitere Möglichkeiten soll die Stadt München prüfen...

  • Mehr Lärmschutz und Aufenthaltsqualität an der Landshuter Allee gefordert.
  • Die Stadt München soll mehrere Möglichkeiten prüfen.
  • Die Vorschläge für den Mittleren Ring, die Donnersberger Brücke und die Borstei.

Mehr Lärmschutz, mehr Grün und mehr Aufenthaltsqualität für die Anwohner*innen der Landshuter Allee fordern die Stadtratsfraktionen von SPD/Volt und Die Grünen-Rosa Liste in einem gemeinsamen Änderungsantrag.

Die Stadt München soll prüfen, wie die bestehenden Flächen an der Landshuter Allee für Lärmschutz-Maßnahmen und mehr Aufenthaltsqualität genutzt werden können.

Dabei soll auch eine Einhausung mit begehbarem, grünem Dach geprüft werden, welche die Wohnviertel beidseits des Mittleren Rings miteinander verknüpft.

Die Verwaltung soll außerdem untersuchen, welche Möglichkeiten zur Umverteilung von Flächen des ruhenden und fließenden Verkehrs zugunsten von mehr Freiraumqualität und Lärmschutz bestehen.

Mehr Lärmschutz und Aufenthaltsqualität an der Landshuter Allee - Stadt München soll mehrere Möglichkeiten prüfen

Der Antrag setzt sich außerdem dafür ein, an den Ein- und Ausfahrten des Mittleren-Ring-Tunnels zusätzliche Lärmschutz-Maßnahmen an den Wohnhäusern zu prüfen. Dafür könnte eventuell ein Ideenwettbewerb unter Beteiligung der Universitäten und Hochschulen ausgerufen werden.

Bei der geplanten Sanierung der Donnersberger Brücke lautet ein weiterer Vorschlag, neue Flächenpotentiale unter den Brücken zu heben – dort könnten in Zukunft Musikproberäume, Mobilitätsstationen oder Sitzgelegenheiten entstehen. Das Kommunalreferat soll hierzu in Verhandlungen über den Erwerb der Grundstücke treten.

Das Sanierungskonzept soll auch eine mögliche zukünftige Tram-Verbindung von Neuhausen, über Sendling nach Solln berücksichtigen.

Lärmschutz an der Borstei - Belästigung für Anwohner soll verringert werden

Für die Anwohner*innen der Borstei wird der Stadtrat kommende Woche außerdem eine Lärmschutzwand in Auftrag geben, die nach den Vorstellungen der Rathauskoalition mit PV-Modulen ausgestattet oder begrünt werden soll.

Der 330 Meter lange und bis zu 5,50 Meter hohe Aufbau über dem Sapporobogen wird die Lärmbelastung für die in der Borstei lebenden Münchner*innen deutlich verringern und zügig umgesetzt werden.

SPD-Volt-Fraktion/Die Grünen – Rosa Liste-Fraktion/jh

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