Klägliche Kunstwerke

Bezirksausschuss Laim will Kunstwerke im öffentlichen Raum restaurieren lassen

Das Kunstwerk „Alltagsmenschen“ befindet sich an der Landsberger Straße 155.
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Das Kunstwerk „Alltagsmenschen“ an der Landsberger Straße 155 ist eins der potenziell betroffenen Werke.

Laimer Lokalpolitiker fordern die Restaurierung von Schöpfungen im öffentlichen Raum. Jetzt stellten sie einen entsprechenden Antrag an die Stadt, die Kunstwerke zu überprüfen.

„Unser Stadtbezirk verfügt über beachtliche Kunstwerke im öffentlichen Raum“, sagt Margit Meier (SPD), Vorsitzende des Unterausschusses (UA) Kultur im örtlichen BA. „Leider sind eine Reihe dieser Werke durch Witterungseinflüsse in beklagenswertem Zustand und bedürfen dringend einer Renovierung.“

In der Mai-Sitzung des Gremiums hatte der UA daher den Antrag gestellt, dass die Stadt die Werke im Viertel auf ihren gegenwärtigen Zustand überprüft und gegebenenfalls restaurieren lässt. Oder, falls sich das Kunstwerk nicht in öffentlicher Hand befindet, bei dem Besitzer auf eine Restaurierung hinwirkt.

Kunstwerke schützen - „Historisches Archiv Laim“ sieht Problem in der Verantwortlichkeit

Das könnte schwierig werden, meint Norbert Winkler. Der 70-Jährige betreibt seit 2011 das „Historische Archiv Laim“. In vier dicken Mappen hat er Kunst in Laim dokumentiert, mehr als hundert Werke sind es. Für die meisten Werke sei die Stadt aber gar nicht zuständig, so Winkler. Sie wurden von Institutionen oder Privatpersonen initiiert. Wer da jeweils der richtige Ansprechpartner sei, wisse auch Winkler nicht immer.

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