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Wegen Fahrkartenkontrolle im ICE aus München: Fahrgast beleidigt Zugbegleiter und droht ihnen mit einem Messer

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Ein 49-jähriger Ungar drohte zwei Zugbegleiter in einem ICE bei einer Fahrkartenkontrolle mit einem Messer „abzustechen“. Die Bundespolizei konnte bei einer Durchsuchung des Mannes keine Waffe finden.
Ein 49-jähriger Ungar drohte zwei Zugbegleiter in einem ICE bei einer Fahrkartenkontrolle mit einem Messer „abzustechen“. Die Bundespolizei konnte bei einer Durchsuchung des Mannes keine Waffe finden. (Symbolbild) © Bundespolizei

In einem ICE auf dem Weg von München nach Kiel drohte ein Fahrgast damit, zwei Zugbegleiter „abzustechen“. Der Zug hielt in Mammendorf an und die Bundespolizei konnte den Aggressor fassen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fuhr der 49-jährige Ungar im ICE von München nach Kiel, als ein 21-jähriger Zugbegleiter ihn nach seiner Fahrkarte fragte. Der Fahrgast konnte keinen Fahrschein vorzeigen und fing an, den Bahnmitarbeiter zu beleidigen. Dieser wandte sich vom Passagier ab, um die Polizei zu verständigen.

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Mann will Zugbegleiter „abstechen“: Bundespolizei kann kein Messer bei Aggressor finden

Der Ungar folgte dem 21-Jährigen dabei und drohte ihn „abzustechen“. Einen hinzukommenden, ebenfalls 21-jährigen Zugbegleiter beleidigte der Aggressor ebenso und drohte auch ihm und anderen Fahrgästen das Messer, welches er in seinem Rucksack hätte, an.

Von der Bundes- und Landespolizei rückten circa zehn Streifen nach Mammendorf aus, wo der Zug hielt. Ein uniformierter mitreisender Polizist wurde auf den Vorfall aufmerksam und nahm den Täter mit Unterstützung von zwei Bundeswehrbediensteten fest.

Der 49-Jährige wurde dann in Mammendorf der Bundespolizei übergeben. Diese fand bei der Durchsuchung des Mannes jedoch kein Messer. Ein Atemalkoholtest ergab aber einen Wert von 1,6 Promille. Auch stellte sich heraus, dass der Ungar auf Bewährung auf freiem Fuß ist.

Bundespolizei/kw

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