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Weiteres E-Lastenrad wird bald den Bürgen in Sendling zur Verfügung stehen 

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Seit April konnten das E-Lastenfahrrad namens Albert mehr als 50 verschiedene Menschen nutzen.
Seit April konnten das E-Lastenfahrrad namens Albert mehr als 50 verschiedene Menschen nutzen. © privat

Die Sendlinger dürfen sich auf ein zweites Lastenrad fürs Viertel freuen. Wegen des großen Erfolges des ersten Rads, hat der BA nun einem zweiten den Weg geebnet.

Sendling - „Der Albert“ steht seit April am Harras. Er erfreue sich großer Beliebtheit bei den Sendlinger Bürgern und werde immer ausgeliehen. Die Rede ist von einem elektrischem Lastenfahrrad, das jeder im Viertel bis zu drei Tage kostenlos nutzen darf. Sein Standort ist die Albert-Roßhaupter-Straße 8, vor der Stadtteilbibliothek, daher der Name Albert. Das Sendlinger Lastenfahrrad ist mit Kindersitzen und Lastenboxen ausgestattet.

„Der Albert ist ein großer Erfolg. Er wird von vielen Menschen gefahren. Beispielsweise ist er für die nächsten zwei Wochen schon wieder komplett ausgebucht“, sagt Raphael Draeger vom Münchner Verein „Freie Lastenradl“, über dessen Webseite die Buchungen laufen. Dass die Nachfrage das Angebot übersteigt, ist aktuell häufig der Fall. In der letzten Zeit erreichten den Verein viele Beschwerden, dass das Rad im Voraus ausgebucht sei, berichtet Draeger gegenüber Hallo.

Mit der Unterstützung des Sendlinger Bezirksausschusses will Draeger den Bürgern ein weiteres E-Lastenfahrrad zur Verfügung stellen. Für die Anschaffung eines neuen Fahrrads und dessen Zubehörs benötige der Verein eine Förderung in Höhe von 8500 Euro.

Zweites Lastenrad für Sendling: BA stimmt dem Antrag mehrheitlich zu

Auch der Sendlinger Bezirksausschuss erhalte immer wieder die Bürgeranfragen zur mangelnden Verfügbarkeit des Rades, sagte Lukas Raffl, Beauftragter für Rad- und Fußverkehr, in der jüngsten BA-Sitzung. Der Grüne plädierte für die Unterstützung des vom Verein gestellten Antrages.

Die Notwendigkeit eines zweiten Rades bestritt jedoch Rene Kaiser (FDP): „Es könnte sein, dass das Lastenfahrrad von derselben Person von verschiedenen Accounts gebucht wurde“. Angesichts der allgemeinen Krisensituation könne die Stadt das beantragte Fördergeld gut gebrauchen, unterstrich Kaiser.

„Es ist ausgeschlossen, dass derselbe Mensch immer wieder das Rad fährt“, konterte Raffl. In der Stadtbibliothek, der Abholstation, müsse der Ausleiher einen Abholschein unterschreiben. „Seit April haben Albert mehr als 50 verschiedene Menschen nutzen können“, sagte er. Die BA-Mitglieder haben den Antrag für ein zweites Rad mehrheitlich angenommen.

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