Ideen der Bewohner

München: Grüne Vorhaben im Lehel - Der Verein Green City plant im Sommer drei Pilotprojekte

Rund um den Fortunabrunnen am Isartorplaz könnte es im Sommer ein Projekt von Green City geben
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Rund um den Fortunabrunnen am Isartorplaz könnte es im Sommer ein Projekt von Green City geben.

Der Verein Green City plant im Sommer drei Pilotprojekte im Lehel. Die Ideen kommen von den Anwohnern selbst, eine finale Abstimmung ist Mitte April geplant.

  • Drei Pilotprojekte sollen diesen Sommer im Lehel umgesetzt werden.
  • So die Idee der Quartierswende, einem Projekt von Green City.
  • Die einzelnen Vorschläge kommen von Anwohnern selbst.

LEHEL - Drei Pilotprojekte im Herzen der Stadt, von den Bewohnern selbst erarbeitet und ausgesucht – das ist die Prämisse der Quartierswende im Lehel, einem aktuellen Projekt von Green City. Inzwischen gab es dafür eine Online-Befragung sowie einen digitalen Workshop mit 29 Teilnehmern. Sieben Ideen (Kasten) sind dabei entstanden, die jetzt dem Bezirks­ausschuss und der Verwaltung vorgestellt wurden. „Wir wollen schließlich nichts zur Abstimmung stellen, was am Ende gar nicht umsetzbar ist“, erklärt Katharina Frese von Green City.

Das steht zur Wahl

Begrünungen durch Hochbeete, Begegnungsorte mit Sitzmöbeln – die Ideen für die drei möglichen Pilotprojekte im Lehel sind vielseitig. Umgesetzt werden könnten sie womöglich am Sankt-Anna-Platz, an der Tram-Haltestelle Paradiesstraße, rund um den Fortunabrunnen am Isartorplatz, an der Liebig­straße, dem Kreuzungsbereich Oettingen-/Sternstraße, dem Mariannenplatz sowie der Adelgundenstraße. 

Mit im Rennen: Ideen rund um den Sankt-Anna-Platz könnten ebenfalls im Rahmen der Quartierswende im Lehel umgesetzt werden.

Lehel: Sieben Pilotprojekte von Green City stehen im April zur Abstimmung

Die Rückmeldungen vom BA und der Verwaltung werden in den kommenden Wochen in die Ideen eingearbeitet. Mitte April ist dann die finale Abstimmung für die drei Projekte geplant, die bereits im Sommer umgesetzt werden sollen. Bis dahin werde es auch Visualisierungen und Texte zur Erklärung geben. Nach der Abstimmung geht es dann in die Detailarbeit. „Wir wollen im Mai Projektteams bilden, für alle, die mitmachen wollen“, so Frese. Auch vom Bezirksausschuss müssen die Vorhaben dann noch einmal abgesegnet werden.

Ideen gibt es auch für die Adelgundenstraße. Ob hier etwas im Rahmen der Quartierswende passiert, zeigt die Abstimmung Mitte April.

Beim Vorschlag, eine grüne Aufenthaltsoase an der Adelgundenstraße zu errichten, spalten sich bereits in der Vergangenheit die Gemüter – mehrere Bürger waren schon im Bezirksausschuss gewesen. Kritik gibt es vor allem wegen der Parkplätze, die wegfallen würden.

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