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Internationaler Tag der Lesbischen Sichtbarkeit in München - Verein „Les“ plant einige Aktionen

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Von: Theresa Reich

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Julia Bomsdorf vom Lez.
Julia Bomsdorf vom Lez. © Theresa Reich

Zum Internationalen Tag der Lesbischen Sichtbarkeit bietet der Verein „Les-Community“ einige Aktionen zur Aufklärung und Hilfe an. Was geplant ist:

ISARVORSTADT Lesbischen Frauen die Möglichkeit einer angstfreien Selbstfindung zu geben“ – das ist seit der Gründung 1986 das Ziel der „Les-Community“. Gestartet als Verein „Lesbentelefon“ hat sich seither nicht nur der Name geändert:

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

„Wir haben unser Angebot erweitert und bieten psychosoziale Beratung auch per Video- und Textchat an“, erklärt Julia Bomsdorf, Sprecherin des Vereins mit Sitz im Lesbisch-Queeren Zentrum München (Lez) an der Müllerstraße. Am internationalen Tag der Lesbischen Sichtbarkeit – Dienstag, 26. April – plant der Verein mehrere Aktionen.

„Seit der Eröffnung des Lez im Jahr 2021 sind wir stetig gewachsen und beobachten einen großen Bedarf“, erklärt die 27-Jährige. 90 Ehren- und 15 Hauptamtliche, darunter sechs Sozialpädagogen, bieten niedrigschwellige Angebote mit Fortbildungen und Coming out-Gruppen an. Ein Schwerpunkt: die Asyl- und Geflüchteten-Beratung mit 150 Klienten, die wegen ihrer sexuellen Orientierung aus ihrem Heimatland fliehen mussten.

Tag der Lesbischen Sichtbarkeit: Verein bietet Aktionen zur Aufklärung und Hilfe an

Laut Bomsdorf müsse sich politisch viel ändern: „Im Artikel drei des Grundgesetzes fehlt der Zusatz, dass man nicht wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf.“ Auch fordert sie, dass Bayern einen Aktionsplan gegen Homophobie erarbeitet. „Bayern ist das einzige Bundesland ohne einen solchen Plan.“

Am Aktionstag will der Verein mit einer Fotoausstellung und einer Gesprächsrunde auf das lesbische Leben aufmerksam machen. Infos unter www.lez-muenchen.de.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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