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Blutiger Speichel im Gesicht: Mann bespuckt Polizei-Beamten am Hauptbahnhof München und verletzt sich in Zelle

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Von: Jonas Hönle

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Polizei am Hauptbahnhof München
Aggressiver Mann bespuckt Polizei-Beamten am Hauptbahnhof München. (Symbolbild) © Bundespolizei

Ein 29-Jähriger leistete am Hauptbahnhof München Widerstand gegen die Polizei. In der Zelle verletzte er sich selbst und wurde anschließend in eine Klinik gebracht.

Bei einem Einsatz am Hauptbahnhof München spuckte ein 29-Jähriger einem Beamten blutigen Speichel ins Gesicht. Der Mann weigerte sich zuvor einem Platzverweis nachzukommen und sollte zwangsweise weggeführt werden.

Später in der Zelle schlug er seinen Kopf mehrfach gegen die Wand und drohte mit Suizid. Daraufhin wurde er in einer Klinik untergebracht.

Hauptbahnhof München: Aggressiver Mann bespuckt Polizei-Beamten und droht in Zelle mit Suizid

Laut Bericht der Bundespolizei rückten die Beamten am Montagabend zum Ausgang Arnulfstraße des Hauptbahnhofes München aus. Dort sprachen sie dem 29-Jährigen einen Platzverweis wegen seines wiederholt ungebührlichen Verhaltens gegenüber anderen Reisenden aus.

Als er diesem nicht nachkam, führt die Beamten den aggressiven Mann ab. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Erst schlug er einen 37-jährigen Polizisten, dann spuckte er einem 32-jährigen Polizisten blutigen Speichel ins Gesicht.

In Gewahrsam schlug er laut Bundespolizei mehrfach mit Kopf gegen die Wand der Zelle und drohte, sich umzubringen. Aufgrund der Eigen- und Fremdgefährdung wurde der 29-Jährige nach dem Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sowie Landespolizei in das Isar-Amper-Klinikum gebracht.

Er wird sich wegen Widerstand und tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten müssen.

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