Einsatz mit Pfefferspray

Junggesellenabschied endet in Massenschlägerei - Polizei wird angegriffen

Die Polizei wurde bei einem Junggesellenabschied mit Gewalt angegangen.
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Die Polizei wurde bei einem Junggesellenabschied mit Gewalt angegangen.

Bei einem Junggesellenabschied kam es zu einer Schlägerei zwischen den Gästen. Nachdem die Polizei eintraf, richtete sich die Aggression gegen die Beamten.

  • Schlägerei bei Junggesellenabschied
  • Gewalt gegen Polizeibeamte
  • Einsatz von Pfefferspray

Am Samstag, 03.07.2021, gegen 18:30 Uhr, verständigten Mitarbeiter einer Sportanlage im Bereich Föhringer Ring über den Notruf 110 die Polizei. Dort war es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Hintergrund war wohl ein Junggesellenabschied in dessen Verlauf mehrere Beteiligte in Streit geraten waren.

Beim Eintreffen der polizeilichen Einsatzkräfte vor Ort war die Stimmung weiterhin aufgeheizt und aggressiv, so dass ein kommunikatives Einwirken keinen Erfolg zeigte. Stattdessen richtete sich die Aggression der Personen nun gegen die Polizei. Die Beamten wurden verbal bedroht und die Personen versuchten mehrfach sie einzukreisen.

Junggesellenabschied eskaliert: Polizei kann nur noch Pfefferspray einsetzen

Nachdem die Situation zunehmend aggressiv wurde, sollten mit Unterstützung weiterer zwischenzeitlich eingetroffener Einsatzkräfte die Beteiligten getrennt und die Aggressoren aus der Gruppe isoliert werden. Hiergegen setzten sich diese zu Wehr, so dass die polizeilichen Maßnahmen zwangsweise durchgesetzt werden mussten.

Dabei kam es erneut zu Solidarisierungshandlungen der anderen Beteiligten, welche auch versuchten, ihre Begleiter aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien. Die Polizeibeamten mussten deshalb Pfefferspray einsetzen. Hierdurch wurden zwei Beteiligte sowie zwei Polizeibeamte getroffen und mussten deshalb durch einen Rettungsdienst ambulant versorgt werden.

Gegen die beteiligten Personen wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt. Ein 20-Jähriger und ein 29-Jähriger wurden zudem aufgrund ihres andauernd aggressiven Verhalts vorübergehend in Gewahrsam genommen. 

Polizeipräsidium/tfp

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