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Kritik am langjährigen Leerstand im ehemaligen Kapuzinerkloster ‒ BA fordert Erklärung der Stadt

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Von: Kassandra Fischer

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Ab 2024 soll auf dem Areal ein Neubau entstehen, in dem auch Wohnflächen für Studierende vorgesehen sind.
Ab 2024 soll auf dem Areal ein Neubau entstehen, in dem auch Wohnflächen für Studierende vorgesehen sind. © Kassandra Fischer

Das ehemalige Kapuzinerkloster Maxvorstädter an der Tengstraße steht seit Jahren leer – dazu forderten die Grünen im BA jetzt eine Erklärung von der Stadt.

Maxvorstadt - Für das ehemalige Kapuzinerkloster an der Tengstraße gibt es derzeit große Neubaupläne. Die Grünen im zuständigen Bezirksausschuss interessieren sich jedoch mehr für den aktuellen und vergangenen Zustand des Gebäudes.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

BA kritisiert langjährigen Leerstand des Kapuzinerklosters - Stadt erklärt Situation

„Es ist ein Fakt, dass dieses Haus seit nahezu zehn Jahren leer steht“, betonte Sabine Thiele (Grüne) in der jüngsten Sitzung. Vom Amt für Wohnen und Migration forderte die Mehrheitsfraktion in einem knappen Abstimmungsergebnis Auskunft darüber, ob der Leerstand bekannt ist, beziehungsweise genehmigt wurde. Andernfalls soll die Stadt ein Zweckentfremdungsverfahren einleiten.

Warum das allerdings nicht möglich ist, erklärt Sozialreferats-Sprecher Frank Boos auf Hallo-Nachfrage: „Die im ersten bis dritten Obergeschoss gelegenen Zellen, welche die Mönche bewohnten, standen, beziehungsweise stehen dem freien Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung.“ Aus diesem Grund handele es sich auch nicht um Wohnraum im Sinne der Zweckentfremdungssatzung und die Stadt könne nicht gegen den Leerstand vorgehen.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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