1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

Blumeninsel statt Hundeklo ‒ Flächen vor dem Alten Nordfriedhof sollen aufgehübscht werden

Erstellt:

Von: Kassandra Fischer

Kommentare

Sie sind vor allem ein Hundeklo: die Grünflächen beim alten Nördlichen Friedhof. Eine soll deshalb bepflanzt werden.
Sie sind vor allem ein Hundeklo: die Grünflächen beim alten Nördlichen Friedhof. Eine soll deshalb bepflanzt werden. © Kassandra Fischer

Die Grünflächen vor dem Alten Nordfriedhof sind derzeit nur bei Vierbeinern beliebt. Sie sollen deswegen nun umgestaltet und mit Beeten aufgehübscht werden.

Maxvorstadt - Bunt blühen die Baumkronen derzeit auf den beiden Grünflächen gegenüber des Alten Nördlichen Friedhofs im Bereich Arcis-/Schnorrstraße. „Momentan sieht das schön aus“, sagt BA-Mitglied Sabine Krieger (Grüne). „Aber danach ist es wieder eine tote Fläche.“ Die letzten Jahre hätten gezeigt: Anwohner würden die Rasenbereiche nicht nutzen, stattdessen seien sie zum Hundeklo geworden. In der jüngsten BA-Sitzung brachte Krieger deshalb einen Antrag zur Umgestaltung und Aufwertung des Bereichs ein, den das Gremium einstimmig verabschiedete.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Grünfläche mit Blumeninsel aufhübschen: BA präsentiert Idee für Flächen vor dem Alten Nordfriedhof

Die Idee dabei: Eine der beiden Grünflächen soll mit einem Tor geschlossen und durch Beete mit Stauden und bienenfreundlichen Pflanzen – sozusagen zu einer Blumeninsel – aufgehübscht werden. „Es soll einfach attraktiver werden“, betont Krieger. Im ganzen Bezirk gebe es insgesamt wenig Grün – Bereiche, die nur für Bienen und andere Insekten bepflanzt sind, gar nicht. „Das sollte zunehmen, vor allem bei Flächen, die kaum betreten werden.“ Zusätzlich sollen zwei neue Pappeln im Bereich des jetzigen Eingangs zu den Rasenstücken gepflanzt und eine Bank aufgestellt werden.

Die andere Fläche soll weiterhin auch für Hundehalter zugänglich bleiben, sodass deren Vierbeiner dort weiterhin ihr Geschäft erledigen können. „Es ist ein Kompromiss“, sagt Krieger. „Eine Seite bleibt den Hunden, die andere wird optisch aufgewertet.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

Auch interessant

Kommentare