Größerer Polizeieinsatz

Plötzliche Messer-Attacke: Streit mit Nachbarin eskaliert - Münchnerin landet im Krankenhaus

Ein Banner mit Polizeiabsperrung. Im Hintergrund ist Polizei mit Blaulicht zu sehen.
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Die Polizei München musste wegen einer unklaren Bedrohungslage ausrücken.

Weil die Nachbarin im Stockwerk höher etwas auf ihren Balkon warf, wollten drei Münchnerinnen sie zur Rede stellen. Doch die Frau sticht mit einem Messer zu...

Eine 27-jährige Münchnerin meldete sich am Sonntag beim Notruf der Polizei und gab an, von einer Nachbarin mit einem Messer bedroht worden zu sein. Aufgrund dessen rückten mehrere Streifen der Münchner Polizei zum vermeintlichen Tatort nach Allach aus.

Nach ersten Ermittlungen gingen die 27-Jährige, ihre Mitbewohnerin, eine 26-Jährige aus München und eine Freundin, eine 25-Jährige aus München, auf den Balkon um zu Rauchen. Daraufhin warf die Nachbarin über ihnen etwas auf ihren Balkon.

Aufgrund dessen wollten die drei die Nachbarin, eine 57-Jährige aus München, zur Rede stellen und gingen zu deren Wohnung, wo sie klingelten. Die 57-Jährige öffnete die Tür und hielt dabei ein Messer in der Hand, wobei sie die drei Frauen bedrohte. Zudem ging sie mit Stichbewegungen nach vorne, wodurch die 26-Jährige leicht an der Hand verletzt wurde.

Messer-Attacke auf Nachbarin - Münchnerin landet zur psychiatrischen Behandlung im Krankenhaus

Aufgrund der bedrohlichen Situation zogen sich die Frauen zurück in ihre Wohnung und verständigten die Polizei.

Die Polizeibeamten konnten die 57-Jährige gegen 03:45 Uhr unverletzt in ihrer Wohnung festnehmen. Das benutzte Messer wurde ebenfalls aufgefunden. Aufgrund einer Gefährdung für andere wurde die 57-Jährige von den Einsatzkräften zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Sie wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und einer Nötigung angezeigt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Polizeipräsidium München/jh

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