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75 Jahre BA: Viertel-Chefs aus Münchens Mitte über die Gremiumsarbeit

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Von: Kassandra Fischer

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Nach Druck aus dem BA 3 wird die Augustenstraße künftig umgestaltet. Vorsitzende sind: Andrea Stadler-Bachmaier, Svenja Jarchow-
Pongratz, Gesa Tiedemann und Patric Wolf.
Nach Druck aus dem BA 3 wird die Augustenstraße künftig umgestaltet. Vorsitzende sind: Andrea Stadler-Bachmaier, Svenja Jarchow- Pongratz, Gesa Tiedemann und Patric Wolf. © Kassandra Fischer

Die Münchner BAs feiern ihr 75-jähriges Jubiläum. Im Zuge dessen schauen die Viertel-Chefs aus Münchens Mitte mit Hallo auf Freuden ihrer Gremiumsarbeit zurück.

Münchner Mitte - Seit 75 Jahren sind die Bezirksausschüsse Bindeglied zwischen Viertelbewohnern und Stadtverwaltung. „Wir unterstützen stadtteilbezogene Anliegen und setzen diese durch“, sagt BA-Chefin Andrea Stadler-Bachmaier (Grüne, Altstadt-Lehel). Auch ihr Kollege Patric Wolf (CSU, Schwabing-Freimann) unterstreicht die Bürgernähe im Gremium, die allein rechnerisch dadurch gewährleistet sei, dass die BA-Mitglieder viel weniger Bewohner vertreten als beispielsweise Stadträte.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Die Bezirks­ausschüsse (BA) in München werden heuer 75 Jahre alt. Sie sind der politische Ansprechpartner für Bürger und ein wichtiger Teil der Kommunalpolitik.

75 Jahre Münchner BAs: Viertel-Chefs der Mitte über die Gremiumsarbeit

Svenja Jarchow-Pongratz (Grüne, Maxvorstadt) fallen zahlreiche Erfolgsbeispiele aus der Gremiumsarbeit ein. Darunter Begrünungen an Schleißheimer und Karlstraße, Tempo 30 auf der Schellingstraße oder der Erhalt des Goethedenkmals – das noch ihrem Vor-Vorgänger Klaus Bäumler zu verdanken sei. Außerdem ein Herzensprojekt: der Umbau der Augustenstraße. „Hier wird es auf unsere Anregungen hin eine deutliche Verbesserung für den Rad- und Fußgängerverkehr geben.“

Für Gesa Tiedemann (Grüne, Schwabing-West) sind es eher die „kleinen Fortschritte, die den BA erfolgreich machen“. So etwa die jüngst beschlossene Toilette am Hohenzollernplatz oder die öffentliche Beteiligung an der Zukunft des Elisabethmarkts. Als gelungen empfindet sie zudem die Beteiligung bei der Planung des Ackermannbogens. „Der BA hat sich für eine harmonische Gestaltung am Stadtplatz, sinnvolle Abstände zwischen den Wohnblocks sowie den Erhalt der großen Wiese eingesetzt.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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