1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

Forderung nach mehr Informationen für Mieter bei Neubau der Moosacher Karlingersiedlung ‒ GWG München reagiert

Erstellt:

Von: Benedikt Strobach

Kommentare

Die ersten Häuser in der Karlingersiedlung werden abgerissen. Bis 2024 entstehen 94 neue Wohnungen.
Die ersten Häuser in der Karlingersiedlung werden abgerissen. Bis 2024 entstehen 94 neue Wohnungen. Riad el Sabbagh wünscht sich zu dem Bauvorhaben mehr Informationen. © Benedikt Strobach

Bei den Mietern der Karlingersiedlung sind zum Abriss und Neubau im Wohngebiet viele Fragen offen. Ein Anwohner fordert von der GWG deshalb mehr Informationen.

Moosach - Es ist ein großes Projekt im zehnten Stadtbezirk: Der Neubau der Siedlung an Bauberger-, Karlinger-, Gube- und Hugo-Troendle-Straße – genannt „Karlingersiedlung“. Das Wohngebiet aus den 1940er-Jahren ist marode und wird abgerissen und erneuert. Die Arbeiten an den ersten Häuserreihen laufen bereits. Bei den Mietern wirft das Vorhaben aber Fragen auf.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Neubau der Karlingersiedlung in Moosach: Anwohner fordert mehr Informationen

„Uns wurde bisher nicht genug gesagt“, kritisiert Riad el Sabbagh. Der Moosacher lebt in der Siedlung und ist im örtlichen BA sowie dem Mieterbeirat tätig. Er begrüßt den Neubau der Siedlung, findet aber auch, dass wichtige Punkte geklärt werden müssen: „Wir wissen nicht, wie der weitere Zeitplan in den drei Bauabschnitten aussieht, zu welchen Preisen und Vertragsmodellen die neuen Wohnungen angeboten werden und, ob wir uns später bevorzugt auf diese bewerben können.“ Viele der jetzigen Mieter seien berufsbedingt auf eine Wohnung in Moosach angewiesen.

Seine Fragen brachte el Sabbagh im BA ein, der diese einstimmig an die GWG weitergab. „Für die Zukunft der Mieter muss Klarheit herrschen“, betont der Moosacher.

Mehr Informationen zum Neubau der Karlingersiedlung: GWG reagiert auf Forderung

Die GWG beruhigt auf Hallo-Anfrage: „Die Mieter werden von der GWG München dauerhaft begleitet“, sagt Sprecher Michael Schmitt. Mit allen Parteien werden Einzelgespräche zur Wohnungsversorgung geführt. „Niemand muss in eine Wohnung oder in ein Viertel ziehen, das ihm nicht gefällt.“ Erfüllen die Mieter die Voraussetzungen für gefördertes Wohnen, dürfen sie bevorzugt in die Siedlung zurückziehen.

Hauptsächlich geplant seien Wohnungen gemäß der Einkommensorientierten Förderung, aber auch im München-Modell, also günstiger als auf dem freien Markt. „Bei den Wohnungen wird die Quadratmeter-Miete bei etwa zehn Euro kalt starten und vermutlich nicht über 13 Euro liegen“, sagt Schmitt. El Sabbagh begrüßt das: „Wir freuen uns, dass das Projekt so weiterläuft.“

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare