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Motorrad-Fahrer auf der Flucht kollidiert mit Streifenwagen ‒ Bei der Festnahme leistet er massiven Widerstand

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Von: Jonas Hönle

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Die Polizei ermittelt gegen 15 Personen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Auf der Flucht vor der Polizei kollidierte ein Motorrad-Fahrer in München mit einem Streifenwagen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Auf der Flucht fuhr ein Motorrad-Raser auf einem Gehweg, bevor er mit einem Polizei-Dienstwagen kollidierte. Bei der Festnahme leistete er massiven Widerstand.

Eine Streife der Polizei München bemerkte am Donnerstag, gegen 23.30 Uhr, einen Motorrad-Fahrer auf der Ludwigsfelder Straße, der durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Als die Beamten den 37-jährigen Fahrer einer Kontrolle unterziehen wollten, flüchtete dieser.

Motorrad-Fahrer auf der Flucht kollidiert in München mit Polizei-Streifenwagen 

Bei der Verfolgungsjagd über die Eversbuschstraße, Allacher Straße, Untermenzinger Straße und Dachauer Straße beschleunigte der Raser zeitweise über 120 km/h. Außerdem fuhr er auf einem Gehweg auf der Gröbenzeller Straße, wobei es zu einer Gefährdung mehrere Passanten kam.

Als der Raser in der Max-Born-Straße über eine Fußgängerinsel zu wenden versuchte, kollidierte er mit einem Streifenwagen.

Nach dem Unfall leistete der 37-Jährige bei der Festnahme durch die Polizei erheblichen Widerstand. Dabei verletzte er einen Beamten, der jedoch weiterhin dienstfähig blieb.

In Gewahrsam wurden bei dem Fahrer leichte Verletzungen sowie eine starke Alkoholisierung festgestellt.

An dem Motorrad und an dem Streifenwagen entstanden Sachschäden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Die weiteren Ermittlungen, u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Bei einem illegalen Auto-Rennen in München krachte ein BMW gegen eine Hauswand, der Fahrer setzte die Flucht zu Fuß fort.

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