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Schneller mit dem Bus durch München ‒ MVG und Stadt setzten Verbesserungen für den ÖPNV um

Eine Busspur
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Neue Busspuren in München sollen den Busverkehr verbessern. (Symbolbild)

Neue Busspuren, optimierte Ampelschaltungen und barrierefreie Haltestellen sollen den Busverkehr in München beschleunigen. Wo das bereits geschehen ist...

  • Verbesserungen im ÖPNV in München.
  • Stadt und MVG setzten neue Busspuren, optimierte Ampelschaltungen und barrierefreie Haltestellen um.
  • Wo der Busverkehr in der Stadt schon davon profitiert...

Die Stadt München und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) setzen geplante Verbesserungen für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) um. Konkret werden neue Busspuren markiert, Ampelanlagen optimiert oder Halteverbote eingerichtet, weil die Straßen so schmal sind, dass sie nicht in zwei Richtungen gleichzeitig befahren werden können.

In der Regel sollen von den Maßnahmen mehrere Buslinien gleichzeitig profitieren.

Verbesserungen im ÖPNV durch neue Busspuren in München

Aktuell wurde in München eine neue Busspur in der Ampfingstraße in Berg am Laim eingerichtet. Bereits im Juli wurde auch am Luise-Kiesselbach-Platz in Fahrtrichtung Norden zusätzlich zu den vorhandenen beiden Fahrspuren eine Busspur markiert. Außerdem sind in den letzten Monaten Busspuren in der Wendl-Dietrich-Straße in Neuhausen, in der Dietlindenstraße in Schwabing und in der Allacher Straße in Moosach entstanden.

Am 28. Juli hatte der Stadtrat mit der Vorlage des Mobilitätsreferats weitere Busspuren beschlossen. Zurzeit wird die Markierung einer Busspur für die Grillparzerstraße zwischen Prinzregentenplatz und Einsteinstraße in südlicher Fahrtrichtung, sowie für die Einsteinstraße vor dem Knoten Einstein-/ Truderinger Straße in Fahrtrichtung Vogelweideplatz vorbereitet.

Beide Maßnahmen sollen, abhängig von der Witterung, noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Ampelschaltung in München wird für schnelleren Busverkehr optimiert

Um den Busverkehr in München zu beschleunigen, passt das Mobilitätsreferat zudem mehrere Ampelschaltungen in München an.

In den vergangenen Monaten wurden die Ampelschaltungen an den Kreuzungen Wendl-Dietrich-Straße/Rotkreuzplatz, Rosenheimer Straße/Autobahn A8 und Garmischer Straße/Luise-Kiesselbach-Platz optimiert.

Am 28. Juli hat der Stadtrat darüber hinaus die Anpassung der Ampel Falkenstraße/Mariahilfplatz und – als Verkehrsversuch – der Ampel Isartal-/ Lagerhausstraße beschlossen. Diese sollen so bald möglich umgesetzt werden.

Noch in diesem Jahr will das Mobilitätsreferat das Thema weiter voran treiben und mit elf weiteren Maßnahmen die Buslinien in der Stadt beschleunigen. Diese Projekte sollen ab 2022 umgesetzt werden.

Barrierefreier Ausbau an Haltestellen in München

Als weitere Optimierung will das Baureferat laufend den Ein- und Ausstieg an Bushaltestellen verbessern. Ziel ist der stadtweite barrierefreie Ausbau aller Bushaltestellen. Dazu hat der Stadtrat das Baureferat aufgrund der gesetzlichen Vorgabe für die vollständige Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr beauftragt. Insgesamt sind bereits 381 der Münchner Bushaltestellen ganz oder teilweise barrierefrei.

In diesem Sommer wurden die Haltestellen Ridlerstraße auf der Schwanthalerhöhe und Diakon-Kerolt-Weg an der Ottobrunner Straße in Ramersdorf-Perlach fertiggestellt. Ebenso sind die Haltestellen Marienstern in der Aidenbachstraße in Obersendling, Winzererstraße in der Maxvorstadt und Jakob-Kaiser-Straße in Neuperlach umgebaut worden.

Noch in diesem Jahr beginnt der Umbau von drei weiteren Haltestellen. Durch den Umbau soll das Ein- und Aussteigen für Personen mit Gehbehinderung, Rollatoren oder Rollstühlen, aber auch für Familien mit Kinderwägen sowie für Blinde und stark sehbehinderte Menschen deutlich erleichtert werden. Auch die Wartebereiche und angrenzende Radwege sollen nach Möglichkeit optimiert werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

LHM/jh

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