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Dank BA-Aktion und Bürgern: Mehr Platz für Radl in Neuhausen und Nymphenburg

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Von: Ursula Löschau

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An vielen Orten im Stadtbezirk sollen Radstellflächen erweitert oder neu geschaffen werden, unter anderem an der Donnersbergerstraße.
An vielen Orten im Stadtbezirk sollen Radstellflächen erweitert oder neu geschaffen werden, unter anderem an der Donnersbergerstraße. © Ursula Löschau

Im Zuge einer BA-Aktion haben Bürger aus Neuhausen und Nymphenburg Standorte für bis zu 250 neue Fahrrad-Abstellflächen im ganzen Stadtbezirk vorgeschlagen.

Neuhausen - Vor der Post an der Winthirstraße, beim Ärzte­haus an der Volkart­straße, vor dem Bürgerbüro an der Leonrodstraße: Dort und an zwölf weiteren Stellen in Neuhausen und der Ebenau will der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen – im besten Fall bis zu 120.

Neuhausen: Bürger schlagen Orte für Fahrradstellflächen vor

Die einzelnen Standortvorschläge kommen von Bürgern des Stadtbezirks. Sie haben auf den BA-Aufruf „Findet einen Platz für eure Radl“ reagiert und mitgeteilt, wo sie Bedarf an und Möglichkeiten für Radlständer sehen. Bisher haben 24 Bürger 35 Orte gemeldet. Mitglieder des Unterausschusses Verkehr haben zunächst die Stellen in Neuhausen und der Ebenau unter die Lupe genommen und kamen zu der jetzt einstimmig beschlossenen Auswahl.

Als nächstes werden die Vorschläge für Nymphenburg vom BA geprüft und das Resultat voraussichtlich bis zum Jahreswechsel an die Stadt gemeldet. Bis zu 250 Radlstellplätze könnten so neu entstehen, schätzt Nikolai Lipkowitsch (Grüne), Vorsitzender des Ver­kehrs­ausschusses. Er sagt: „Der Anteil des Radverkehrs in München hat kontinuierlich zugenommen, allein in den ersten Monaten 2020 um 20 Prozent.“

Mehr Fahrradständer in Neuhausen und Nymphenburg: ein paar PKW-Parkplätze müssen weichen

Um zu verhindern, dass abgestellte Drahtesel auf Gehwegen zum Hindernis für andere Nutzer werden, brauche es „geordnete und sichere Radparkplätze“ – „wenn nötig auf Kosten von Pkw-Parkplätzen“. Im Schnitt müsse laut Lip­ko­witsch eine Stellfläche pro Standort umgewandelt werden.

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