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Volksverhetzung in München: Obdachloser randaliert mit NS-Gesten am Gärtnerplatz und begrüßt Ukraine-Krieg

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Von: Jonas Hönle

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Polizei München am Gärtnerplatz
Polizei-Einsatz wegen Volksverhetzung in München - Obdachloser randaliert am Gärtnerplatz. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Polizei-Einsatz wegen Volksverhetzung am Gärtnerplatz: Ein Obdachloser greift Personen an einem Infostand für Geflüchtete an, macht NS-Gesten und begrüßt Russlands Ukraine-Krieg.

Die Polizei München rückte am Dienstagabend wegen gemeldeter Volksverhetzung zum Gärtnerplatz aus. Mehrere Zeugen alarmierten den Notruf, als ein Mann aggressiv gegen Mitarbeiter eines dort befindlichen Infostandes einer Hilfsorganisation für Geflüchtete vorging.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Polizei München rückt wegen Volksverhetzung zu Gärtnerplatz aus - Obdachloser zeigt NS-Gesten und begrüßt Russlands Ukraine-Krieg

Die eingesetzten Polizei-Streifen trafen vor Ort auf einen 40-Jährigen ohne festen Wohnsitz und nahmen ihn fest. Nach dem ersten Stand der Ermittlungen stieß der Obdachlose einen Mitarbeiter der Geflüchteten-Organisation gegen den Oberkörper und warf eine Getränkedose auf seinen Kollegen.

Anschließend beschädigte der Obdachlose den Infostadt und schrie mehrere staatsschutzrelevante Äußerungen. Hierbei äußerte er sich in volksverhetzender Art und Weise über ukrainische Staatsangehörige und begrüßte hörbar Russlands Krieg auf die Ukraine. Zudem machte er von Äußerungen und Gesten mit Bezug zur NS-Zeit Gebrauch.

Bei einer späteren Blutentnahmen trat der Tatverdächtige zudem nach der behandelten Ärztin.

Am Mittwoch wurde der 40-Jährige einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft anordnete. Der Obdachlose wurde u. a. wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

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