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Den Bezirk schöner machen ‒ Auf diesen Plätzen liegt in Obergiesing-Fasangarten der Fokus

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Von: Katrin Hildebrand

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Der Auguste-Kent-Park soll umgestaltet werden und zukünftig auch Ort für Wochenmärkte sein.
Der Auguste-Kent-Park soll umgestaltet werden und zukünftig auch Ort für Wochenmärkte sein. © Haag

2022 wird in Obergiesing-Fasangarten der Verschönerung des Bezirks gewidmet. Für einige Plätze liegen die Pläne schon vor - das soll im Stadtbezirk passieren...

Obergiesing-Fasangarten - Der Bezirk soll schöner werden. Viele Plätze bekommen 2022 ein neues Antlitz, für andere Orte laufen noch die Vorplanungen. Carmen Dullinger-Oßwald (Grüne), Vorsitzende des BA, gibt einen Überblick über die kommenden Ereignisse.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Mehr Bäume und Bänke in Obergiesing-Fasangarten: diese Plätze sollen 2022 verschönert werden

Grünspitz

Monatelang rangen der Betreiberverein Green City, Teile des BA sowie Bürger um den Erhalt der Freifläche. Der Stadtrat hat nun die Finanzierung bis 2023 zugesichert. Er will Mittel in Höhe von 45.000 Euro im Rahmen des städtischen Haushalts zur Verfügung stellen. Dullinger-Oßwald ist zufrieden: „Wir brauchen einen öffentlichen Raum für alle.“ 2023 will die Stadt das 2000 Quadratmeter große Areal dann als Freifläche gestalten.

Edelweißplatz

Ein Teil der Fläche wird entsiegelt. Der „Torre Pendente“, ein schiefer Holzstamm des Künstlers Rudolf Wachter, der schon lange gestützt werden muss, wird in eine Wiese gelegt und „dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt“, wie Dullinger-Oßwald erklärt. Im Rahmen der Umgestaltung soll es neue Sitzplätze und Bänke geben. Die ebenfalls geplante Veränderung des unweit davon liegenden Tegernseer Platzes befindet sich noch in der Vorbereitung. Langfristig geplant sind Platanenpflanzungen. Die Bäume sollen im Sommer für Kühlung sorgen.

Obergiesing-Fasangarten: neue Grünf-, Aufenthalts- und Marktflächen

Auguste-Kent-Platz

Voraussichtlich Mitte des Jahres sollen die Arbeiten beginnen. Dann wird der Platz, aktuell ein Mix aus Teerfläche und trostlosem Brachland, erstmals hergestellt – zum Aufenthalt, aber auch für Wochenmärkte. Eingefasste Grünflächen mit Bäumen werden in Zukunft das Areal umranden, daneben soll es weitere Bäume mit Rundbänken geben. Geplant sind zudem ein Trinkbrunnen, ein Schachbrett und ein Christbaumfundament. An die Ecke Cincinnati-/Marklandstraße kommt ein Kreisverkehr. Insgesamt investiert die Stadt knapp zwei Millionen Euro. Den Rest übernimmt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

Zugspitzplätzchen

Auch die Kreuzung Zugspitz-/St.-Martin-Straße wird umgebaut. Schon lange wünschen sich Anwohner eine platzartige Gestaltung sowie die Entsiegelung einzelner Flächen. Der Entwurf des Baureferats sieht die Sperrung eines Teils der Alpenstraße für Kfz vor, zudem zwei neue Bäume, neue Bänke sowie die Abschaffung mehrerer Parkplätze. Die Grünen hatten verlangt, weitere Stellplätze am sogenannten Zugspitzplätzchen in Grünraum umzuwandeln, konnten sich im BA jedoch nicht durchsetzen.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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