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Kein Übergang am Betzenweg ‒ Ampel-Standort an der Pippinger Straße sorgt für Ärger bei Anwohnern

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Für eine neue Ampel an der Pippinger Straße haben sich Stadt und BA auf die Ecke an der Dorfstraße verständigt. Bei Anwohnern sorgt das für Ärger.
Für eine neue Ampel an der Pippinger Straße haben sich Stadt und BA auf die Ecke an der Dorfstraße verständigt. Bei Anwohnern sorgt das für Ärger. © Ursula Löschau

Der neue Ampel-Standort an der Pippinger Straße sorgt bei Anwohnern für Ärger und Unverständnis. Für mehr Sicherheit fordert der BA nun eine alternative Lösung.

Obermenzing - Der Unmut ist groß: Das Mobilitätsreferat will nur auf Höhe der Dorfstraße eine Ampel über die Pippinger Straße installieren. Einen Übergang am Betzenweg lehnt es ab. Dort würden zu wenige Fußgänger die Straße überqueren. Zudem sei der Gehweg zu schmal.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Ärger um neue Ampel an der Pippinger Straße: Anwohner fordern anderen Standort

Eine Gruppe von Anwohnern kann das nicht nachvollziehen. An der Dorfstraße sei genauso wenig Platz. Zudem befürchten sie, dass ein Ampelmast die Zufahrt der Landwirte zum Wirtschaftsweg „Breiter Weg“ blockieren würde und die Grabungsarbeiten eine alte Linde beschädigen könnten. „Anscheinend werden die Belange der Bürger nicht gehört“, ärgert sich Gabriele Laschinger.

Auch der Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing wünscht sich eigentlich eine Ampel am Betzenweg. Dennoch stimmte das Gremium dem anderen Standort jetzt zu. „Nach vielen Sitzungen und Diskussionen hat uns das Mobilitätsreferat dargestellt, dass nur diese Lösung möglich ist. Zudem wurden uns der Schutz der Linde und die problemlose Zufahrt zum Breiten Weg zugesichert“, sagt Maria Osterhuber-Völkl (CSU). Deshalb habe man sich dafür ausgesprochen.

Keine Ampel am Betzenweg: BA-Mitglieder fordern alternative Lösung für sicheres Überqueren

Allerdings fordert das Gremium, dass sich die Stadt auch eine Lösung für den Betzenweg überlegen müsse, denn dort überquerten viele Kinder, die das Musikforum besuchten, die Pippinger Straße. Der BA kann sich eine Sprunginsel oder einen Zebrastreifen vorstellen. Das müsse das Mobilitätsreferat prüfen.

Doch nicht alle Mitglieder wollten diesen Kompromiss mittragen. „Wenn die Ampel an der Dorfstraße kommt, wird am Betzenweg so schnell nichts passieren“, meinte Christa Stock (FDP). Doch das sei dringend notwendig, denn rund 800 Kinder des Musikforum überquerten dort die Straße. Sie und fünf weitere Mitglieder lehnten daher die Ampel an einem anderen Standort ab.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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