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Mangel an Schulplätzen in München-Süd ‒ BA kritisiert neue Schulbaupläne der Stadt

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Von: Theresa Reich

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Der BA fordert eine schnelle Sanierung des Schulgebäudes an der Drygalski-Allee, sobald das Thomas-Mann-Gymnasium von dort in den Neubau an den Ratzinger Platz wechselt.
Der BA fordert eine schnelle Sanierung des Schulgebäudes an der Drygalski-Allee, sobald das Thomas-Mann-Gymnasium von dort in den Neubau an den Ratzinger Platz wechselt. © Reinhard Kurzendörfer

Die Lokalpolitiker kritisieren die neuen Schulbaupläne und Einsparungen der Stadt – bei welchen Schulbauprojekten im Münchner Süden gekürzt werden soll...

Obersendling - „Besorgniserregend“, „nicht tragbar“, „enttäuschend“. Der örtliche Bezirksausschuss kritisiert in seiner aktuellen Stellungnahme einiges an der Beschlussvorlage zur Schulbauoffensive 2013-2030, die am Mittwoch, 18. Mai, im Stadtrat beschlossen werden soll. Damit will die Stadt die künftigen Schul- und Kita-Projekte festlegen sowie den Zeitrahmen an die aktuelle durch Corona gebeutelte Finanzlage anpassen. Mehrere Schulbauprojekte sollen nach hinten verschoben und so bis 2025 eine Milliarde Euro eingespart werden.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Schulbauprojekte von Stadt verschoben: BA-Mitglieder bemängeln Sparmaßnahmen

Was die Stadt plane, sei enttäuschend, sagt Polina Gordienko (SPD), Vorsitzende des BA-Unterausschusses Soziales, Bildung und Sport gegenüber Hallo. Allein im 19. Stadtbezirk wird an vier Standorten gespart. So sollen die beiden Mittelschulen an der Zielstatt- und der Königswieser Straße um je einen Zug reduziert werden. Das sei aus Sicht des BA „nicht tragbar“.

Auch werde in der Schulbauoffensive nicht explizit erwähnt, was mit dem Schulhaus an der Drygalski-Allee passiert, nachdem das Thomas-Mann-Gymnasium von dort in den Neubau am Ratzinger Platz umgezogen ist. Ursprünglich sollte der sanierungsbedürftige Bau ertüchtigt und im Anschluss wieder als Schule genutzt werden, erklärt Gordienko. Jetzt ist der Plan erst einmal verschoben. In dem Bericht steht, dass die Stadt die Sanierung abhängig von der Finanzlage macht.

Mangel an Realschul-Plätzen im Süden: BA fordert Lösung

Auch die Inbetriebnahme der Realschule an der Forstenrieder Allee soll jetzt auf 2029 verschoben werden. „Wir haben einen akuten Mangel an Realschulplätzen, weil es im Münchner Süden nur zwei Realschulen gibt“, betont Gordienko. Deshalb hat der BA 19 erst kürzlich in einem Antrag von der Stadt Lösungen gefordert, um den Bedarf an Realschulplätzen im Münchner Süden zu erfüllen. Besonders durch die vielen Neubauprojekte in Obersendling, sei eine vorausschauende Planung wichtig.

Auch im Münchner Westen haben die Lokalpolitiker die neuen Pläne der Stadt zum Schulbau kritisiert.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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