Schnell reagiert

Ohnmacht in der Videokonferenz ‒ Nürnberger ruft für Münchnerin den Notruf 112

In der Corona-Krise sind Videokonferenz zur Normalität geworden.
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In der Corona-Krise sind Videokonferenz zur Normalität geworden.

In der Corona-Pandemie sind Online-Konferenzen zur Normalität geworden. So konnte ein Nürnberger einer Kollegin in München helfen indem er den Notruf wählte.

Ein Nürnberger hat für eine 32-jährige Frau in München medizinische Hilfe über den Notruf 112 angefordert.

Durch die Corona-Pandemie ist es mittlerweile Normalität, die traditionelle Besprechung am runden Tisch durch eine Videokonferenz zu ersetzten. In diesem Fall profitierte eine Teilnehmerin davon.

Nürnberger ruft Notruf für Münchnerin nach Ohnmacht in der Videokonferenz

Am Mittwochnachmittag waren mehrere Personen in einer Konferenz zusammengeschaltet. Plötzlich reagierte eine 32-jährige Frau in München nicht mehr auf Ansprache. Da sie augenscheinlich bewusstlos geworden war, wählten ihre Kollegen den Notruf.

Da letztere sich nicht in München sondern in Nürnberg befanden, wurde das Telefonat automatisch in die zuständige Leitstelle aufgeschaltet. Die Disponenten in Nürnberg leiteten den Einsatz ohne Verzögerung an die Leitstelle München weiter, woraufhin sofort Rettungskräfte in die Volkartstraße geschickt wurden.

Nach der Erstversorgung entschied ein Notarztteam, die Münchnerin in ein Krankenhaus zu transportieren.

Wichtiger Hinweis der Feuerwehr

In den letzten Jahren wurden die technischen Voraussetzungen der bayerischen Leitstellen erheblich verbessert. Daher kann über die 112 bayernweit ein Notruf abgesetzt werden. Die Leitstellen koordinieren dann regional die Einsatzkräfte zum Notfall.

Berufsfeuerwehr München/jh

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