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München informiert über den Wiesn-Besuch mit Kindern und Jugendlichen ‒ Das sollten Eltern wissen

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Die Stadt München gibt Tipps und Empfehlungen und informiert über Angebote für einen sicheren Wiesn-Besuch. © Schlaf

Für einen sicheren Oktoberfest-Besuch für Eltern mit Kindern und Jugendlichen gibt die Stadt München Tipps und informiert über Angebote vor Ort.

München - Um Eltern für ihren Oktoberfest-Besuch mit Kleinkindern und Kindern zu wappnen, informiert die Stadt über Angebote, Tipps und Empfehlungen rund um die Wiesn.

Tipps für einen sicheren Wiesn-Besuch: Das sollten Eltern mit Kindern wissen

Für einen Besuch der Wiesn mit Kleinkindern und Kindern eignen sich am besten die Mittagszeit und der frühe Nachmittag, da sich dort die Besucherströme erfahrungsgemäß entzerren. Von Besuchen am Wochenende sollten Eltern absehen. Zum Stillen und Wickeln können sich Eltern in einen Raum der Festleitung im Servicezentrum Theresienwiese (SZT) zurückziehen (Eingang „Festleitung” hinter dem Schottenhamel-Zelt).

Eltern, die ihr Kind nicht mehr finden, sollen am besten Schausteller, Zeltpersonal, Ordnungsdienste oder die Polizei ansprechen. Vorher sollte mit den Kindern am besten ein Treffpunkt vereinbart werden, für den Fall, dass man sich aus den Augen verloren hat. Völlig ungeeignet dafür sind, obwohl markant, die Bavaria, das Riesenrad oder der Haupteingang, da dort meist unübersichtliches Gedränge herrscht.

Geeignet sind zum Beispiel die Festleitung im Servicezentrum, wobei empfohlen wird, am Anfang des Wiesn-Besuchs gemeinsam dorthin zu gehen, um sich den Treffpunkt einzuprägen. Bewährt hat sich auch, Kindern einen Zettel mit Telefonnummern, unter denen Angehörige erreichbar sind, mitzugeben.

Für eine sichere Wiesn: Unterstützungsangebote und Regeln für Jugendliche

Bei Fragen und Problemen zum Thema Kinder- und Jugendschutz stehen in der Jugenschutzstelle im Servicezentrum Theresienwiese (Eingang „Festleitung” hinter dem Schottenhamel-Zelt) täglich von 16 bis 22.30 Uhr Mitarbeiter des Stadtjugendamtes für Eltern, Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Ebenfalls gibt es dort wieder die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen* und Frauen*“, die sich für einen sicheren Wiesn-Besuch einsetzt.

Die „Sichere Wiesn“ setzt seit 2003 ein klares Zeichen gegen die Verharmlosung von sexueller Gewalt: Nein heißt auch auf dem Oktoberfest nein. Besucherinnen, die Information, Hilfe und Beratung benötigen, finden die Anlaufstelle im Servicezentrum auf der Theresienwiese (Eingang „Erste Hilfe“, geöffnet von 18 bis 1 Uhr, freitags, samstags sowie am 3. Oktober ab 15 Uhr). Nähere Informationen zur „Sicheren Wiesn“ und den Lageplan für den Safe Space auf dem Oktoberfest finden sich unter http://sicherewiesn.de.

Außerdem sind rund um die Theresienwiese an Freitagen und Samstagen Condrobs-Streetworker unterwegs, die den jungen Wiesngästen unterstützend zur Seite stehen. Unter der Schirmherrschaft von OB Dieter Reiter wirbt Condrobs mit der Aktion „WiesnGentleman“ für ein respektvolles und friedliches Miteinander auf dem Oktoberfest. Für die Kür des diesjährigen „WiesnGentleman“ ruft Condrobs dazu auf, unter www.wiesngentleman.de wahre Begebenheiten von sich oder Freunden zu berichten, die in einer brenzligen Situation geholfen haben.

Folgende Regeln gelten laut Jugendschutz-Gesetzes (JuSchG) und Oktoberfest-Verordnung (OktoberfestVO) auf der Wiesn:

- Der Besuch eines Bierzeltes ist Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet.
- Kindern unter sechs Jahren ist der Aufenthalt in Bierzelten ab 20 Uhr – auch in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person – untersagt.
- Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Aufenthalt auf der gesamten Festwiese nach 20 Uhr nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet.
- Das Mitbringen von Glasflaschen auf das Festgelände ist nicht gestattet.
- Der Ausschank von Alkohol an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist nicht erlaubt. Ebenso ist ihnen der Konsum nicht zu gestatten. - Ab 16 Jahren ist der Konsum von Bier, Wein und Sekt gestattet.
- Der Ausschank von spirituosenhaltigen Getränken (Schnaps, Cocktails, Wodka, usw.) an Jugendliche unter 18 Jahren ist nicht erlaubt. Ebenso ist der Konsum nicht zu gestatten.
- An Jugendliche unter 18 Jahren dürfen keine Tabakwaren verkauft werden. Auch das Rauchen in der Öffentlichkeit ist Jugendlichen untersagt.

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