Corona-Maßnahme

„München tanzt wieder“ wird verschoben ‒ Party am Maximiliansplatz wegen schlechtem Wetter abgesagt

Der Maximiliansplatz in München
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Am Münchner Maximiliansplatz sollten junge Menschen Party im Freien machen, doch das Wetter spielt nicht mit. (Symbolbild)

Junge Menschen sollten bei „München tanzt wieder“ am Maximiliansplatz wieder Party machen können - im Freien und Corona-konform. Doch das Wetter spielt nicht mit.

  • Stadt München schafft Treffpunkte für junge Menschen im Freien.
  • An den Orten sei in der Corona-Pandemie mehr Treffen und auch Partys möglich.
  • Das Pilotprojekt „München tanzt wieder“ am Maximiliansplatz wird wegen schlechtem Wetter verschoben.

Update: 24. August

Die Stadt München will jungen Menschen wieder mehr Treffen und auch Partys ermöglichen. Dafür sollen mehrere Hotspots im Freien geschaffen und Treffpunkte mit Unterständen und mobilen Toiletten ausgestattet werden.

Ein Ort für Partys sollte am Maximiliansplatz in Zusammenarbeit mit den ansässigen Clubs entstehen. Als erstes Pilotprojekt in Bayern sollte dort ab diesem Freitag, den 27. August, unter freiem Himmel getanzt und gefeiert werden. Doch wegen dem schlechten Wetter wird die Eröffnung von „München tanzt wieder“ um eine Woche verschoben.

„München tanzt wieder“ : Party am Maximiliansplatz wegen schlechten Wetter verschoben

Das Pilotprojekt soll aber weiterhin stattfinden, auch wenn das Hygienekonzept derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Behörden ist. Auf alle Fälle sollen dabei aber die 3G-Regeln gelten.

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Party-Hotspots im Freien ‒ Stadt München will jungen Menschen mehr Treffen im öffentlichen Raum ermöglichen

Erstmeldung: 11. August

Die Stadt München schafft Treffpunkte und Party-Hotspots im Freien für junge Menschen. Grund dafür sind die Einschränkung der Corona-Pandemie, die ein „sich treffen“ erschweren.

„Junge Menschen brauchen konsumfreie und unreglementierte Orte. Im Moment gibt es diese Orte pandemiebedingt nur im öffentlichen Raum“, erläuterte Sozialreferentin Dorothee Schiwy. Der Feriensenat des Stadtrates beschloss deshalb am Mittwoch einstimmig ein ganzes Paket an Maßnahmen.

Orte zum Treffen und für Partys im Freien - Stadt München schafft Möglichkeiten für junge Menschen

So sollen unter anderem Teile des zentralen Maximilianplatzes bestuhlt werden. Bei dem vierwöchigen Pilotprojekt könnte in Zusammenarbeit mit den ansässigen Clubs dank deren Musik für den restlichen Sommer ein attraktiver neuer Treffpunkt entstehen.

Zuletzt hatte es in der Landeshauptstadt immer wieder Probleme an besonders beliebten Party-Hotspots gegeben.

Sobald die Infektionslage dies wieder zulässt, ist die Öffnung von Clubs entscheidend. Bis dahin brauchen wir aber dringend Angebote, die junge Menschen auch als attraktiv empfinden und annehmen. Weder Jugendliche noch junge Erwachsene lassen sich einfach von einem Ort zu einem anderen „umdirigieren“.

Bürgermeisterin Verena Dietl

Auch sollen zehn Bolzplätze oder Skateanlagen mit Unterständen und mobilen Toiletten ausgestattet werden. Dadurch sollen Treffen auch in den Abendstunden, bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeitmöglich sein.

250.000 € lässt die Stadt sich die Unterstände kosten, weitere 75.000 € kommen für mobile Toilettenanlagen dazu.

Zudem soll es Hotspots im Freien geben, auf denen junge Menschen auch langfristig selbstorganisiert Veranstaltungen und Partys durchführen können.

Neben dem Theatron im Olympiapark und dem Ostufer des Lerchenauer Sees könnten dies auch wetterunabhängige Parkhäuser sein.

LHM/dpa/Stadtratsfraktion Die Grünen - rosa liste/jh

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