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Rad-Servicestation bei Pasing Arcaden geplant ‒ Uneinigkeit im BA über Standort

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Zwischen den Arcaden-Gebäuden wünschen sich (v. li.) Thorsten Kellermann, Sabine Leuthner, Karl-Heinz Wittmann und Hans-Joachim Kilian eine Rad-Servicestation.
Zwischen den Arcaden-Gebäuden wünschen sich (v. li.) Thorsten Kellermann, Sabine Leuthner, Karl-Heinz Wittmann und Hans-Joachim Kilian eine Rad-Servicestation. © Andreas Schwarzbauer

An den Pasing Arcaden soll eine Rad-Servicestation mit Pumpe und Reparaturset aufgestellt werden. Welche Bedenken es im BA gab

Pasing ‒ Der Bezirksausschuss will gemeinsam mit den Pasing Arcaden eine Rad-Servicestation realisieren. Dies entschied das Gremium in seiner jüngsten Sitzung. Freie Wähler und Grüne hatten bereits im Vorfeld mit Center-Managerin Sabine Leuthner vereinbart, dass das Einkaufszentrum seinen Grund dafür zur Verfügung stellt, die Montage übernimmt und sich um die Anlage kümmern wird. Das Viertelgremium muss nur den Kauf der Geräte – Werkzeuge und Luftpumpe – übernehmen. Die beiden Fraktionen beantragten daher, dass der Bezirksausschuss dafür bis zu 6000 Euro bereitstellen soll. Standort soll zwischen den beiden Gebäuden der Arcaden sein.

Rad-Servicestation an Pasing Arcaden: Uneinigkeit im BA über Standort

Constanze Söllner-Schaar (SPD) war skeptisch. Sie plädierte für eine Überdachung. Andreas Bergmann (Grüne) entgegnete, dass alle Materialien wetterfest seien. Söllner-Schaar hatte zudem Bedenken wegen des Standorts: „Mich überzeugt es nicht, auf der Promenade eine Radstation zu machen.“ Sie brachte den Wolkentunnel als Alternative ins Spiel und schlug vor, dass sich der Unterausschuss Bau darüber genauere Gedanken machen sollte.

Ihre Kollegen konnten das nicht nachvollziehen. Frieder Vogelsgesang (CSU) verwies darauf, dass das Angebot der Arcaden, die Montage zu übernehmen, nur für die vorgeschlagene Fläche gelte. „Ohne diese Unterstützung ist es mit 6000 Euro nicht getan.“

Rad-Servicestation an Pasing Arcaden: Erster Anlauf war gescheitert

Bergmann verwies zudem darauf, dass sich das Einkaufszentrum auch um die Station kümmern wolle. Tobias Hoderlein (Grüne) meinte: „Wenn jemand aus der Privatwirtschaft so ein Angebot macht, sollte es keine unnötigen Verzögerungen wegen eines alternativen Standorts geben, von dem niemand genau weiß, wo er liegen soll und wer dafür zuständig ist.“ Söllner-Schaar wollte das Projekt dennoch nicht einfach „durchwinken“ und stimmte mit zwei Parteifreunden dagegen. Die übrigen Mitglieder sprachen sich dafür aus.

Die Freien Wähler/ÖDP freuen sich, dass nun Bewegung in die Sache kommt. „Radfahren wird in München immer attraktiver, aber man benötigt hin und wieder eine kleine Inspektion“, sagte Karl-Heinz Wittmann. Seine Fraktion hatte bereits 2021 eine Rad-Servicestation östlich der Offenbachstraße beantragt. Die Stadt hatte dies mit Verweis auf eine Feuerwehrzufahrt abgelehnt.

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