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Das macht Pasing aus: Ausstellung informiert über historisch wichtige Orte im Stadtteil

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Ausstellung „Pasinger Erinnerungsorte“ zeigt, was das Viertel ausmacht.
Ausstellung „Pasinger Erinnerungsorte“ zeigt, was den Stadtteil ausmacht. © Andreas Schwarzbauer

Ausstellung „Pasinger Erinnerungsorte“ informiert über historisch wichtige Orte des Stadtteils – Geschichtswerkstatt hatte eigentlich andere Pläne...

Pasing - Die Produktionsstätte der ersten Briefmarke „Schwarzer Einser“, ein Provisorium, das fast 100 Jahre stand, oder ein öffentliches Bad im Arbeitsamt – in Pasing gibt es zahlreiche Orte, an die es sich zu erinnern lohnt. Das Institut für zukunftsweisende Geschichte hat deshalb Gebäude, Plätze, Einrichtungen und Denkmäler, aber auch Ereignisse gesucht, die für die Historie und Entwicklung des Stadtteils wichtig sind. „Sie vermitteln uns, wo wir leben und sind identitätsstiftend. Denn um einen Begriff von Pasing zu bekommen, muss man den Verlauf der Geschichte nachvollziehen“, sagt Bernd-Michael Schülke.

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Neue Ausstellung „Pasinger Erinnerungsorte“: Informationen zur Geschichte von 49 Orten im Stadtteil

Er und seine Mitstreiter Bernhard Koch, Bernhard Schoßig, Peter Pich, Franz Adam und Almuth David haben zu diesen 49 „Erinnerungsorten“ Informationen gesammelt – darunter sind die Pasinger Kirchen, ehemalige Industriegebäude oder Schulen. Ein besonderes Schmankerl ist für Schülke das PA-LI, das Palast-Lichtspielhaus in der Spiegelstraße, das 1982 schließen musste. Zu jedem Ort haben sie Wissenswertes sowie historische oder aktuelle Bilder zusammengetragen.

Bei vielen Gebäuden können die Betrachter den Wandel nachvollziehen. Die Post beispielsweise war ursprünglich in einem repräsentativen und markanten Haus beheimatet, ehe sie 1963/64 in einen nüchternen Zweckbau und 2009 in ihrem derzeitigen Domizil unterkam. „Eigentlich hatten wir die Idee, öffentliche Tafeln an den entsprechenden Stellen aufzustellen. So sollten sich die Pasinger – vor allem die vielen Neubürger – mit ihrem Stadtteil beschäftigen können. Aber das Kulturreferat hat dies abgelehnt“, sagt Schülke.

Daher entschied sich die Geschichtswerkstatt für eine Ausstellung im Pasinger Rathaus. 25 Plakate hängen dort noch bis Donnerstag, 29. September. Zudem gibt es das 104-seitige Begleitbuch „Pasinger Erinnerungsorte“ mit allen 49 Beiträgen für 19,80 Euro im Buchhandel. Die Ausstellung kann dienstags und donnerstags ab 15 Uhr und bei Anmeldung an erinnerungen@spuren-muenchen.de besucht werden.

Die Ausstellung zeigt 49 „Pasinger Erinnerungsorte“.
Die Ausstellung zeigt 49 „Pasinger Erinnerungsorte“. © Andreas Schwarzbauer

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