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Heimkehr und Neustart in München ‒ Was bei beim neuen Pfarrer für Neuaubing oben auf der To-Do-Liste steht

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Stefan Huppertz freut sich auf seinen neuen Aufgaben im Münchner Westen.
Stefan Huppertz freut sich auf seinen neuen Aufgaben im Münchner Westen. © Andreas Schwarzbauer

Stefan Huppertz übernimmt Leitung des katholischen Pfarrverbands München West, es ist nicht sein erster Kontakt mit der Landeshauptstadt – worauf er sich freut...

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Es ist für ihn eine Heimkehr und ein Neustart gleichermaßen. Pfarrer Stefan Maria Huppertz (44) hat zum 1. Dezember die Leitung des Pfarrverbandes München West übernommen. Die Pfarreien St. Konrad, St. Lukas und St. Markus haben damit wieder einen Priester. Sie waren zuletzt von den Pastoralreferenten Susanne Engel und Johannes van Kruijsbergen geführt worden.

Huppertz war die vergangenen zwei Jahre Direktor der Frauenkirche in Frankfurt. Zuvor war er jedoch acht Jahre lang für den Kapuziner-Orden in der Isarvorstadt tätig und habe dort München lieben gelernt. „Ich mag das Tempo der Stadt. In Frankfurt war alles deutlich schneller“, sagt er.

Außerdem habe München eine unheimlich hohe Lebensqualität. „Das kulturelle Angebot ist toll. Und alles, was mit Biergarten oder Isar zu tun hat, gefällt mir“, sagt Huppertz, der ursprünglich aus dem Ruhrgebiet stammt. Er habe in seiner Zeit in der Isarvorstadt auch viele wertvolle Freundschaften geschlossen.

Was bei beim Pfarrer für Neuaubing auf der To-Do-Liste steht

Als er sich entschied, aus dem Orden auszutreten, war für ihn klar, dass er gerne in München neu starten würde. „Bei den Kapuzinern hatte ich 20 Jahre lang eine gute Zeit.“ Aber ihm habe zunehmend der Kontakt zu einer Pfarrgemeinde und den Ehrenamtlichen gefehlt.

Auf seine Aufgabe im Westen freut er sich: „Ich finde das Stadtrand-Leben interessant. Man ist ein bisschen draußen, aber nicht am Ende der Welt.“ Mit Freiham, das zum Pfarrverband gehört, warte eine spannende Aufgabe.

Dort müsse man Kirche völlig neu denken. Außerdem stehe das Zusammenführen der drei bestehenden Pfarreien ganz oben auf seiner To-Do-Liste. „Gemeinschaft entsteht immer durch Feste, auf denen man sich kennenlernen kann. Auch gemeinsame Fahrten funktionieren gut.“ Ansonsten will er zunächst gut hinschauen und hinhören, welche Wünsche es in der Gemeinde gibt.

Am Sonntag, 5. Dezember, findet in St. Konrad, Freienfelsstraße 5, ab 10 Uhr seine Amtseinführung statt. Es gelten die 2G-Regel und Maskenpflicht.

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