Münchner Verkehrspolizei ermittelt

Mit 100 km/h durch die Stadt: Raser fährt unter Alkohol- und Drogeneinfluss durch München

Eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei konnte den alkoholisierten Raser anhalten. Seine Fahrerlaubnis wurde beschlagnahmt.
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Eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei konnte den alkoholisierten Raser anhalten. Seine Fahrerlaubnis wurde beschlagnahmt. (Symbolbild)

In München ist ein Pkw-Fahrer mit 100 km/h durch die 50er-Zone gefahren. Dabei wurde er von zivilen Verkehrspolizisten gefilmt. Diese verfolgten ihn anschließend.

  • Am 4. Mai fuhr ein Pkw-Fahrer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h durch München.
  • Die Münchner Verkehrspolizei nahm die Verfolgung auf.
  • Der Pkw-Fahrer stand unter starkem Einfluss von Alkohol und Drogen.

Moosach - Am Dienstag, 4. Mai, gegen 21:50 Uhr, wurde eine zivile Streife der Münchner Verkehrspolizei auf einen 31-Jährgen aus München aufmerksam, der mit einem Mercedes Pkw stark beschleunigte und von einer Tankstelle aus auf den Georg-Brauchle-Ring fuhr.

Die Fahrt des 31-Jährigen wurde mit einem Videosystem gefilmt. Eine dreimalige Messung mit dem geeichten Geschwindigkeitsmesssystem ergab einen Höchstwert von 100 km/h bei erlaubten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft.

Eine zudem auffällige Fahrweise in Form von Schlangenlinien, dem Überfahren von Sperrflächen und durchgezogenen Linien bestärkten den Verdacht, dass der Fahrzeugführer vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.

Bei der darauffolgenden Anhaltung des Fahrzeuges konnte bei dem 31-Jährigen starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Zudem befanden sich im Fahrzeug mehrere leere Bierflaschen. Außerdem konnten durch die Beamten auch glasige Augen festgestellt werden, was Ursache für einen eventuellen Drogenkonsum sein könnte.

Die Fahrerlaubnis wurde zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Der 31-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr infolge Alkohol und anderer berauschender Mittel verantworten.

Er darf nun bis zur richterlichen Entscheidung kein führscheinpflichtiges Kraftfahrzeug mehr führen. Neben einer Geldstrafe erwartet ihn auch der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Polizeipräsidium München/fb

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