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Weil sie das Handy nicht hergeben will ‒ Frau schlägt Münchner Polizeibeamte bei Durchsuchung

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Eine Frau wehrte sich gegen eine polizeiliche Durchsuchung, nachdem sie einem 16-Jährigen sein Handy nicht wieder gegeben hat.
Eine Frau wehrte sich gegen eine polizeiliche Durchsuchung, nachdem sie einem 16-Jährigen sein Handy nicht wieder gegeben hat. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Polizei wollte eine Frau durchsuchen, die von einem Jugendlichen ein Handy zum telefonieren geliehen bekommen hat, denn dieses war nicht mehr zu finden. Daraufhin wehrt die Frau sich...

Am Sonntagabend musste die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in der Freibadstraße in Giesing anrücken. Sie wurde darauf aufmerksam gemacht, dass eine 30-jährige Frau sich das Handy von einem 16-Jährigen zum Telefonieren lieh, es aber nicht mehr zurückgeben wollte.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Frau wehrt sich gegen Polizei: Sie spuckt Beamte an und schlägt sie

Es entwickelte sich ein Streit zwischen dem Jungen und der Frau bis die Einsatzkräfte eintrafen. Diese konnten bei der 30-Jährigen kein Handy feststellen, weshalb eine Polizistin die Frau durchsuchen wollte. Dagegen wehrte sich die Täterin, die auf die Beamten einen psychisch auffälligen Eindruck machte, sodass die Frau zu Boden gebracht werden musste. Die Frau spuckte daraufhin die Beamten an und schlug sie. Ihr wurden daher Handschellen angelegt.

Nachdem sie sich beruhigte, wurden ihr die Fesseln abgenommen. Die Frau lief daraufhin auf die Straße, auf der sie sich zu Boden fallen ließ. Wieder legten die Einsatzkräfte ihr Handschellen an, um sie von der Fahrbahn zu transportieren. Dagegen wehrte sich die 30-Jährige auch. Letztendlich konnte die Frau zur Wache gebracht werden.

Sie wird wegen Unterschlagung, Beleidigung, Körperverletzung und eines Angriffs und Widerstands gegen die Polizei angezeigt. Die Frau wurde daraufhin in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht, wo eine Armverletzung und Bewusstseinsstörungen festgestellt wurden. Sie wird nun intensivmedizinisch behandelt.

Die Kriminalpolizei ermittelt.

Polizei München/kw

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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