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Diese Herausforderungen sieht der frisch gekürte Leiter der Inspektion 45 auf sich zukommen

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Auf Thomas Rehag, den neuen Leiter der Polizeiinspektion 45, wartet viel Arbeit.
Auf Thomas Rehag, den neuen Leiter der Polizeiinspektion 45, wartet viel Arbeit. © Andreas Schwarzbauer

Die Polizeiinspektion 45 hat einen neuen Leiter: Thomas Rehag ist mit seiner Mannschaft künftig für Pasing und Aubing zuständig. Über seine Ambitionen und Ziele:

München-West - Der Pasinger Bahnhof und das neue Stadtviertel Freiham sind für Thomas Rehag in den kommenden Jahren zwei Schwerpunkte seiner Arbeit. Der 51-Jährige ist seit November der neue Leiter der Polizeiinspektion 45 am Westkreuz, die für Pasing-Obermenzing und Aubing-Lochhausen-Langwied zuständig ist. Er folgt damit auf Peter Löffelmann, der im April in den Ruhestand gegangen ist.

Rehag war zuvor bei den Zentralen Einsatzdiensten des Polizeipräsidiums, einer Unterstützungseinheit für die Dienststellen. Dort leitete er die Reiterstaffel. Nach fünf Jahren sei es Zeit für eine Veränderung gewesen. „Ich lerne gerne neue Dinge kennen“, sagt er. Der Wechsel ans Westkreuz habe gut gepasst. „Ich bin im Westen sozialisiert worden.“ Rehag wuchs in Moosach auf und verbrachte seine ersten Jahre bei der Polizei in den Inspektionen in Neuhausen und am Olympiapark. Anschließend studierte er an der Polizeihochschule in Münster und entwickelte ein neues System zur Bearbeitung von Vorgängen mit.

Neuer Polizeichef für Pasing und Aubing: Leiter zeigt sich offen für Kontakte zu Bürgern

Nun freut er sich auf die vielfältigen Kontakte. „Die Inspektionen sind das Herzstück der Polizei. Wir sind Ansprechpartner auf ganz verschiedenen Ebenen – für Bürger, Vereine oder den Bezirksausschuss.“ Ein Schwerpunkt sei derzeit der Pasinger Bahnhof. „Es sind immer Wellenbewegungen. Mal gibt es mehr zu tun, mal weniger.

Derzeit halten sich dort wieder viele Jugendliche aus den umliegenden Gemeinden auf.“ Entstehender Lärm sorge für Konflikte mit den Anwohnern, sagt Rehag, der im Landkreis Dachau wohnt. „Wir werden die Präsenz vor Ort erhöhen und das Gespräch suchen.“

Neuer Polizeichef für Pasing und Aubing: Freiham soll auch in den Fokus geraten

Auch die Wohnungseinbrüche seien aufgrund der Struktur des Einsatzgebiets mit seinen zahlreichen Einfamilienhäusern ein wiederkehrendes Thema.

Mittelfristig werde ihn und seine Kollegen zudem Freiham beschäftigen. „In das neue Stadtviertel ziehen 30 000 Einwohner. Das ist die Dimen­sion der Stadt Dachau. Wir stehen also schon allein durch die Größenordnung vor einer schwierigen Aufgabe“, sagt er. Hinzu käme, dass sich dort ganz verschiedene Bevölkerungsgruppen ansiedelten. Das berge ebenfalls Konfliktpotenzial. „Wir müssen analysieren, wo wir gefragt sind und welchen Handlungsbedarf es gibt.“ Es warten somit viele Aufgaben auf Rehag. Wenn er mal abschalten will, fährt er gerne Motorrad oder macht mit der Familie Ausflüge in die Berge.

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