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Sturmgewehr-Nachahmung und Softair-Langwaffe lösen Polizei-Einsatz in München aus ‒ Ein Man im Krankenhaus

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Von: Jonas Hönle

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Polizei ist mit Blaulicht in der Nacht auf einer Straßen unterwegs.
Die Polizei München rückte in zwei Fällen wegen einer Softair-Waffe aus. (Symbolbild) © dpa/Patrick Seeger

Mit einer Softair-Langwaffe und einer Sturmgewehr-Nachbildung zogen zwei Männer durch München. Zeugen riefen in beiden Fällen den Polizei-Notruf 110.

München ‒ Wegen gleich zwei Männern, die mit Softair-Waffen durch München liefen, rückte die Polizei am Freitag zum Einsatz aus. Ein betrunkener Mann lief mit der Langwaffen an der Wittelsbacher Brücke entlang, der andere wurde mit der Nachahmung eines Sturmgewehrs an der Prielmayerstraße festgenommen.

Polizei München rückte wegen Softair-Waffen gleich zweimal zum Einsatz aus

Eine Zeugin alarmierte am Nachmittag die Polizei und teilte mit, dass sie an der Wittelsbacher Brücke eine männliche Person wahrgenommen hat, die mit einer Langwaffe in die Luft zielte.

Vor Ort trafen die ausgerückten Beamten auf einen 42-jährigen Münchner, der die Softair-Waffe unter seiner Jacke trug.

Der Mann war laut Polizei merklich alkoholisiert, jedoch gegenüber den Einsatzkräften kooperativ. Eine Erlaubnis zum Führen der Waffe hatte er aber nicht.

Gegen den Münchner wurde Anzeige aufgrund eines Vergehens nach dem Waffengesetzt erstattet. Die Waffe wurde sichergestellt.

Männer mit Sturmgewehr-Nachahmung und Softair-Landwaffe lösen Polizei-Einsatz in München aus

Bei einem weiteren Fall am Freitagnachmittag bemerkten Zeugen einen Mann, der mit einer Langwaffen-Nachbildung am Stachus entlanglief. Laut den Zeugen, die den Notruf 110 alarmierten, hatte der Mann den Finger am Abzug.

Im Rahmen der Fahndung nahm die Polizei einen 38-Jährigen an der Prielmayerstraße fest. Dieser führte eine Softair-Nachbildung eines Sturmgewehrs mit sich.

Auf Grund der nicht nachvollziehbaren und unplausiblen Angaben, die der 38-Jährige gegenüber den Einsatzkräften sowohl zu seiner Person als auch zu der Softair-Waffe machte, konnte die Polizei ein weiteres gefährdendes Verhalten nicht ausschließen.

Der 38-Jährige wurde daher in ein Krankenhaus eingewiesen. Gegen ihn wurde eine Anzeige aufgrund eines Vergehens nach dem Waffengesetz erstattet. Die Waffe wurde sichergestellt.

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