Großeinsatz

Polizei sperrt Münchner Hauptbahnhof ‒ Großer Einsatz wegen Mann mit Waffe im ICE

Die Polizei bei einem Einsatz am Hauptbahnhof München.
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Die Polizei bei einem Einsatz am Hauptbahnhof München.

Am Freitag wurde der Hauptbahnhof München sowie am Starnberger Flügelbahnhof gesperrt. Grund war die Meldung, dass sich in einem einfahrenden ICE ein Mann mit Waffe befindet.

Ein ICE-Zugführer alarmierte am Freitag, gegen 13.30 Uhr, die Polizei wegen einem bewaffneten Mann im Zug. Der ICE war auf der Fahrt zwischen Ingolstadt und München. Der Mann soll eine Waffe bei sich getragen und einen verwirrten und betrunkenen Eindruck gemacht haben.

Die Bundespolizei leitete daraufhin den Zug auf das Gleis 26 um und räumten den Bahnsteig und errichteten eine Absperrung. Das Gleis 26 und 27 wurde für den weiteren Zugverkehr vorübergehend gesperrt.

Bundespolizisten begaben sich, wie es für solche Einsatzlagen vorgesehen ist, mit schwerer Schutzausrüstung und Helmen zum Einsatzort um die Lage zu sondieren. Der Mann wurde schnell aufgegriffen und zur weiteren Klärung zur Wache gebracht.

Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof München wegen Mann mit Waffe im ICE

Hier stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole handelte. Weiterhin führte der Mann verbotenerweise ein Einhandmesser mit sich. Der 38-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Weshalb er die Waffe mit sich führte ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Gegen den Münchner wird nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Reisende. Im ICE befanden sich ca. 120 Personen.

Bundespolizei München/jh

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