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Nach WM-Spiel: Auto-Korso behindert Verkehr auf Leopoldstraße ‒ Polizei München schlichtet Streit unter Fans

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Von: Jonas Hönle

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Das Siegestor in München.
Polizei-Einsatz auf der Leopoldstraße in München nach WM-Spiel in Katar. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa

Auto-Korso auf der Leopoldstraße und Streit zwischen Fußball-Fans. Nach einem Spiel der Weltmeisterschaft in Katar rückte die Polizei München zum Einsatz aus.

München ‒ Nach einem Spiel der Fußball-WM in Katar am Freitag kam es in München wegen einem Auto-Korso zu Behinderungen im Verkehr auf der Ludwig-/Leopoldstraße. Die Polizei rückte zum Einsatz aus und schlichtete Streits zwischen den Fans.

Polizei-Einsatz in München nach WM-Spiel in Katar - Auto-Korso auf der Leopoldstraße und Streit zwischen Fußball-Fans

An diesem Tag gewann die Schweizer Nationalmannschaft gegen die serbische Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Schweizer Nationalmannschaft setzt sich aus mehreren kosovarisch- und albanisch stämmigen Spielern zusammen, weshalb es hier zu entsprechenden Sympathisierungen kam, berichtet die Polizei München.

Gegen 23.15 Uhr bemerkten Streifen mehrere Fahrzeuge mit kosovarischen und albanischen Fahnen, die eine Art Korso bilden wollten.

Auf Höhe des Filmkasinos am Odeonsplatz Filmkasino hielten mehrere der Autos an und es kam zu teilweise verbalen Streits mit serbischen Fußball-Fans.

Die Polizei rückte zur Ludwigsstraße und Leopoldstraße aus, ging nach eigenen Angaben kommunikativ auf die Fans zu und schlichtete die Streitigkeiten. Nach bisherigem Erkenntnisstand kam es zu keinen strafrechtlich relevanten Taten.

Um weitere Provokationen und Auseinandersetzungen zu unterbinden, wurde der von der Ludwigstraße kommende Verkehr (Fahrtrichtung Süden-Westen) über die Brienner Straße abgeleitet. Die Polizisten unterbanden das Wenden auf dem Odeonsplatz.

Weiterer Einsatz nach WM-Spiel am Freitag - Polizei München kann keine Blockade feststellen

Später am Abend erhielt die Polizei noch Mitteilung, dass im Bereich der Ingolstädter Straße die Zufahrt zur Maria-Probst-Straße ebenfalls durch Fußball-Fans blockiert würde. Vor Ort konnten die Polizei jedoch keine Blockaden oder Behinderungen feststellen.

Der Rest der Nacht blieb ohne weitere Einsätze.

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