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Nach Großeinsatz der Polizei München wegen Schreckschuss-Waffe in LMU ‒ Waffenschein von Student wird überprüft

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Von: Jonas Hönle

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Die Ludwig-Maximilians-Universität in München.
In der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München hat ein bewaffneter Student am Dienstag für einen Polizei-Einsatz gesorgt. Nun wird sein Waffenschein überbprüft. © Felix Hörhager/dpa

Wegen „Angstzustände“ nahm ein Student eine Waffe in eine LMU-Vorlesung und löste einen Polizei-Einsatz aus. Jetzt soll er sich zu dem Vorfall äußern.

Ein Student nahm eine Schreckschusswaffe in eine Vorlesung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) mit und löste einen Großeinsatz der Münchner Polizei aus. Nun wird die Eignung des 18-Jährigen für den Besitz des kleinen Waffenscheines überprüft.

„Der Waffenbesitzer wird sich - wie grundsätzlich in solchen Fällen üblich - selbstverständlich einer erneuten Zuverlässigkeits- und Eignungsprüfung unterziehen müssen“, betonte ein Sprecher des Landratsamts Kronach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Polizei-Einsatz wegen Schreckschuss-Waffe in LMU - Waffenschein von Student wird überprüft

Dabei würden zwangsläufig unter anderem die Ergebnisse des noch ausstehenden Berichtes der Polizei berücksichtigt. Der 18-Jährige werde darüber hinaus die Aufforderung erhalten, sich gegenüber dem Landratsamt persönlich zu dem Vorfall und den Hintergründen zu äußern.

Der Student hatte am Dienstag für große Aufregung gesorgt, als er mit einer Schreckschusswaffe an einer LMU-Vorlesung im Audimax teilnahm.

Student trägt Waffe in LMU-Vorlesung - 18-Jähriger hat laut Polizei „Angstzustände“

Ein Kommilitone hatte die Waffe bei dem 18-Jährigen gesehen und die Polizei alarmiert, woraufhin die Ermittler mit einem Großaufgebot anrückten. Sie gaben aber bald wieder Entwarnung: Der 18-Jährige besitze einen Waffenschein und habe niemanden bedroht oder in Gefahr gebracht.

Der junge Mann sei grundsätzlich berechtigt, die Waffe zumindest verdeckt zu tragen. Als Grund für sein Verhalten hatte der 18-Jährige laut Polizei „Angstzustände“ angegeben. Er fühle sich einfach sicherer, wenn er die Waffe bei sich trage, erläuterte ein Polizeisprecher die Motivation des Mannes.

Bei Schreckschusswaffen werden keine Projektile abgefeuert, sondern Kartuschen mit Knall- oder Reizgas. Nach Angaben der Polizei lässt sich damit nicht töten. Bei unsachgemäßer Handhabung sind aber erhebliche Verletzungen möglich.

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