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Kriminelle Vereinigung in München? Polizei ermittelt gegen Herausgeber einer linksextremistischen Publikation

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Von: Jonas Hönle

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Eine Durchsuchung der Polizei
Die Polizei München ermittelt gegen Herausgeber einer linksextremistischen Publikation wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. (Symbolbild) © Peter Steffen/dpa

Die Herausgeber einer linksextremistischen Publikation in München sollen verherrlichend über schwere Straftaten berichtet oder sogar dazu aufgefordert haben.

Die Polizei München hat zusammen mit der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) und der Generalstaatsanwaltschaft München am Dienstag sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen.

Laut Polizei laufen die Ermittlungen dabei gegen mehrere Beschuldigte wegen des Verdachts der Gründung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Ein 27-Jähriger und ein 28-Jähriger aus dem Landkreis München, sowie ein 27-jähriger Beschuldigter aus München sollen eine Publikation mit linksextremistischen Inhalten herausgegeben haben.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Polizei-Ermittlung gegen Herausgeber einer linksextremistische Publikation wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung in München

Darin sollen die Herausgeber auch zu schweren Straftaten (wie Angriffe gegen Polizeibeamte oder Brandanschläge auf Infrastruktureinrichtungen) aufgerufen haben. Zudem soll darin regelmäßig verherrlichend über schwere Straftaten berichtet worden sein. Dazu gehörten u.a. das inBrand setzen von Funkmasten, Polizeifahrzeugen, Datenkabeln oder eine Brandstiftung an einem Kabelschacht, welche im Mai 2021 im Münchner Osten zu Stromausfällen und Schäden in Millionenhöhe führte.

In den Wohnungen der Tatverdächtigen und mehreren angemieteten Kellerräumen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Beweismittel, wie Druckmaschinen, Mobiltelefone und Computer sicher. Die Auswertung und die kriminaltechnische Untersuchung dauern derzeit an.

In drei durchsuchten Objekten wurden zudem unterschiedliche Drogen gefunden Die weiteren Ermittlungen dazu führt das Rauschgiftdezernat des Polizeipräsidiums München.

Zwei der Tatverdächtigen (der 28-Jährige und der 27-Jährige) wurden bei der Durchsuchung vor Ort angetroffen und zur weiteren Sachbearbeitung in das Polizeipräsidium München gebracht. Sie wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern weiter an.

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