Personenorientierte Ermittlungen

Polizei nimmt Intensivtäter bei Routinekontrolle fest ‒ In seiner Wohnung finden sie weiteres Diebesgut

Die Polizei bei der Kontrolle eines Radfahrers.
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Die Polizei bei der Kontrolle eines Radfahrers.

Ein polizeibekannter 39-Jähriger wurde von der Polizei auf einem gestohlenen Fahrrad kontrolliert. Gegen ihn liefen schon personenorientierte Ermittlungen.

Ein polizeibekannter 39-Jähriger wurde von der Münchner Polizei nach einer Routinekontrolle festgenommen. Wie die Polizei mitteilt, war der Tatverdächtige am Mittwoch, den 28.07., mit einem gestohlenem Fahrrad in der Maria-Probst-Straße unterwegs. Außerdem fanden die Beamten bei der weiteren Durchsuchung des Tatverdächtigen und seiner Begleitung einen verbotenen Schlagring.

Der 43-jährige Eigentümer des hochwertigen Fahrrads hatte wegen des Diebstahl am vergangenen Dienstag online Anzeige erstattet.

Gegen den 39-Jährigen wurden bereits zuvor personenorientierte Ermittlungen betrieben. Daher wurde das zuständige Kommissariat zur Bekämpfung von Beschaffungskriminalität eingebunden und ein Durchsuchungsbefehl für die Wohnung der beiden Tatverdächtigen beim Münchner Amtsgericht erwirkt.

Polizei München nimmt Intensivtäter auf gestohlenem Fahrrad fest

Dabei fand die Polizei erneut mutmaßliches Diebesgut, darunter ein weiteres Fahrrad sowie eine Damenhandtasche mit persönlichen Gegenständen einer 34-Jährigen. Die Frau hatte am Vortag den Diebstahl ihrer abgestellten Handtasche aus einem Büroraum im Bereich der Leopoldstraße angezeigt.

Der 39-jährige Tatverdächtige wurde nun u.a. wegen besonders schweren Diebstahls in mehreren Fällen sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Erklärung der Polizei München zu personenorientierte Ermittlungen

„Statistisch werden überproportional viele Straftaten durch Wiederholungstäter begangen. Die Münchner Polizei hat deshalb in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft bereits vor über 15 Jahren spezielle personenorientierte Ermittlungen vorangetrieben und seitdem fortwährend optimiert. Durch dieses effiziente Vorgehen kann kriminelles Verhalten identifizierter Straftäter grundsätzlich frühzeitig verhindert bzw. rasch unterbunden und sanktioniert werden.“

Polizeipräsidium München/jh

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