Schutzersuchen

Auf Güterzug versteckt ‒ Polizei greift illegale Migranten in München auf

Die Bundespolizei greift illegale Migranten aus der Türkei am Rangierbahnhof München Ost auf. (Symbolbild)
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Die Bundespolizei greift illegale Migranten aus der Türkei am Rangierbahnhof München Ost auf. (Symbolbild)

Die Bundespolizei greift acht Personen aus der Türkei am Rangierbahnhof München Ost auf. Sie waren mit einem Güterzug illegal nach Deutschland eingereist.

Die Bundespolizei in München griff am Samstag acht türkische Staatsangehörige am Rangierbahnhof München Ost auf. Zuvor waren die Beamten informiert worden, dass sich dort mehrere Personen auf den Gleisen aufhielten.

Es handelt sich hierbei um ein Ehepaar (34 und 40 Jahre alt) mit vier Kindern im Alter von 6, 8, 9 und 13 Jahren. Zwei weitere aufgegriffene Männer (26 und 45 Jahre alt) stehen in einem Verwandtschaftsverhältnis zur Familie. Die Identität der Personen konnte über türkische ID-Karten festgestellt werden.

Nach Aussagen von Mitarbeitern der Deutschen Bahn, sollen vier weitere Personen geflüchtet sein - Je zwei im Gleisbereich Richtung Betriebswerk Steinhausen sowie Richtung S-Bahnhaltepunkt Berg am Laim.

Polizei greift illegale Migranten aus der Türkei am Rangierbahnhof München Ost auf

Die Gleise wurden daraufhin gesperrt und eine Suche eingeleitet. Die Streckensperrung dauerte rund eine Stunde, die Fahndung blieb jedoch erfolglos.

Am Güterzug, der aus Verona kommend über Kufstein nach München fuhr, erkannten Beamte eine aufgeschlitzte Plane. In diesem Wagen wurde eine Wasserflasche sowie ein Smartphone gefunden und sichergestellt.

Nachdem die acht aufgegriffenen Türken ein Schutzersuchen äußerten, da sie in ihrer Heimat aufgrund ihrer Religion politisch verfolgt würden, wurden sie an eine Münchner Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Ermittlungen zur illegalen Einreise übernimmt zuständigkeitshalber die Polizei des Freistaates Bayern.

Bundespolizei München/jh

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