Ermittlungserfolg

Münchner Polizei schnappt Seriendieb ‒ Er beging 106 Einbrüche und erbeutete über 200.000 Euro

Ermittlungen der Münchner Polizei überführen einen Seriendieb. (Symbolbild). 
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Ermittlungen der Münchner Polizei überführen einen Seriendieb. (Symbolbild). 

Akribische Ermittlungen der Polizei München überführen einen Seriendieb. Bei 106 Einbrüchen in sozialen Einrichtungen und Häusern verursachte er über 150.000 Euro Sachschaden.

Bereits am Freitag, 28.05.2020, verständigte ein Anwohner der Ganghoferstraße den Notruf 110 der Polizei, weil er gerade einen Unbekannten überraschte, der in seinen Keller einbrechen wollte.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren damals zum Tatort und konnten in der Nähe einen heute 34-Jährigen festnehmen. Von diesem Zeitpunkt an übernahm das Kommissariat 52 die weiteren Ermittlungen.

Polizei-Ermittlung: Seriendieb beging 106 Einbrüche in München und erbeutete 200.000 Euro

Die Polizei konnten dem 34- Jährigen nach mehrmonatiger akribischer Ermittlungsarbeit 106 Einbruchsdiebstähle zuordnen, die seit Beginn des Jahres 2020 im Stadtgebiet München, insbesondere in sozialen Einrichtungen, aber auch Wohnanwesen begangen wurden.

Der 34-Jährige entwendete Beute im Wert von über 200.000 Euro, die er in den meisten Fällen veräußerte, um an Geld zu kommen. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von über 150.000 Euro.

Das Landgericht München I verurteilte den 34-Jährigen nun zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten unter anderem wegen acht tatmehrheitlichen Fällen des Diebstahls. Das Urteil ist rechtskräftig.

Polizeipräsidium München/jh

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