„mOwi-App“

Pilotphase für „Strafzettel mit QR-Code“: Polizei München stellt jetzt Verwarnungen mit dem Smartphone aus

Eine Polizistin stellt während einer Pressekonferenz einen neuen, digitalen Strafzettel aus.
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Das Polizeipräsidium München erhielt vom bayerischen Innenministerium den Auftrag zur Pilotierung der «mOwi-App» und des damit verbundenen «Bürger-Portals», das in Zukunft den klassischen Strafzettel ablösen soll.

Die Polizei in München testet einen „Strafzettel mit QR-Code“, die sogenannte Bürgerbenachrichtigung. Mit der „mOwi-App“ werden z.B. Verwarnungen wegen Falschparken ausgestellt.

In München beginnt die Pilotphasen für die „mOwi-App“. Die Polizei testet damit im Zeitraum vom 18.06.2021 bis 15.08.2021 ein Verfahren, dass die bisherige Verwarnung mit Zahlungsaufforderung („der klassische Strafzettel“) langfristig ergänzen soll.

Dafür benutzen vier Dienststellen in München Polizei-Smartphones, um Verwarnungen (z.B. wegen Falschparken) mit der neuen „mOwi-App“ auszustellen.

Polizei München stellt „Strafzetteln mit QR-Code“ in Smartphone-App mOwi aus

Dann wird ein QR-Code generiert, der auf einer sogenannte Bürgerbenachrichtigung, an dem falsch geparktem Fahrzeug angebracht oder dem Fahrer persönlich übergeben werden kann.

Der Empfängers dieses „Strafzettels mit QR-Code“ kann dann mithilfe eines Smartphones oder eines Computers den vorgeworfenen Tatbestand aufzurufen.

Anschließend besteht die Möglichkeit einen entsprechenden Überweisungsträger aufzurufen, um das Verwarnungsgeld z.B. über Onlinebanking sofort zu bezahlen.

Falls der Verwarnte kein Smartphone oder Computer besitzt, besteht weiterhin die Möglichkeit mit der Bürgerbenachrichtigung persönlich zur Polizei zu gehen, die Verwarnung dort zu begleichen oder sich Informationen hierzu einzuholen.

Sollte sich eine Bürgerbenachrichtigung nicht mehr am Fahrzeug befinden ( z.B. vom Wind weggeweht oder abgerissen), erhält der Halter wie gewohnt eine schriftliche Benachrichtigung über den Verkehrsverstoß.

„Strafzetteln mit QR-Code“ - Folgende Polizei-Dienststellen in München testen die neue „mOwi-App“

  • Polizeiinspektion 14 (Westend)
  • Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen)
  • Polizeiinspektion 44 (Moosach)
  • Die 2. Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums München (eingesetzt im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München).

Hinweis der Polizei München

Sollten während der Pilotierungsphase technische Probleme oder Fehler auftauchen, so bitten wir die Bürger hierbei um eine entsprechende Mitteilung an das Polizeipräsidium München bzw. das Polizeiverwaltungsamt Straubing.
Hierzu kann gerne das Kontaktformular von der Bayerischen Polizei verwendet werden.

Polizeipräsidium München/jh

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