Polizei bittet um Hilfe

Prügelei in der S2 - Münchner Polizei sucht nach Zeugen und Tätern

S-Bahn in München
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In einer S-Bahn (Symbolbild) kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der zwei Personen verletzt wurden.

Am Sonntagabend (6. Juni) kam es in einer S-Bahn (S2), auf dem Weg von der Innenstadt nach Karlsfeld und am dortigen Bahnsteig zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der zwei Personen verletzt wurden. Die Bundespolizei sucht nach drei Tatbeteiligten sowie nach Zeugen.

  • Prügelei in Karlsfeld
  • Zwei Personen durch Schläge verletzt
  • Polizei sucht nach Zeugen und Tätern

In einer S2 kam es am Sonntag gegen 22:30 Uhr, verbal beginnend auf Höhe der Donnersbergerbrücke, zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen drei vermutlich alkoholisierten Unbekannten und zwei Nigerianern.

Unmittelbar nach dem Ausstieg am Haltepunkt Karlsfeld schlugen die Unbekannten zunächst mehrmals auf einen mit 0,52 Promille alkoholisierten 26-Jährigen aus Nigeria ein. Der Attackierte fiel daraufhin in den Gleisbereich, aus dem er sich selbst wieder zum Bahnsteig hochziehen konnte.

Prügelei in Karlsfeld: 23-jähriger im Krankhaus - Täter auf der Flucht

Anschließend attackierten die drei einen 23-jährigen Nigerianer, der dadurch Verletzungen im Gesicht erlitt und einen Zahn verlor. Wegen eines vermuteten Schädelhirntraumas wurde der Ältere vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert, in dem er sich heute Morgen noch befand. Der Jüngere (beide aus Petershausen) verweigerte eine angebotene Mitnahme.

Bei Fahndungsmaßnahmen waren Landes- und Bundespolizei sowie ein Helikopter der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim eingebunden. Da die Täter unerkannt entkamen, hofft die Bundespolizei nun auf die Auswertung von Videoaufzeichnungen der S-Bahn und des Bahnsteigs.

Aufgrund des Vorfalls waren die Gleise der S2 kurzzeitig gesperrt, wodurch es zu geringfügigen Betriebsbehinderungen im S-Bahnverkehr von und nach Petershausen kam.

Die Bundespolizei bittet Personen, die den Sachverhalt verfolgt haben und Angaben zu den Tätern machen können, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden.

tfp/Bundespolizeiinspektion München

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