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Kleinbus blockiert nachts die Ludwigstraße ‒ Einzelner Querdenker will in München einen Autokorso starten

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Von: Jonas Hönle

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Die Ludwigstraße in München.
Ein einzelner Querdenker wollte auf der Ludwigstraße in München einen Autokorso starten. Wie die Polizei mitteilt, fehlte von anderen Demo-Teilnehmern jedoch jede Spur. (Symbolbild) © Sebastian Widmann/dpa

Ein einzelner Querdenker wollte in München einen Autokorso starten und stellte seinen Kleinbus quer auf der Ludwigstraße ab. Gegenüber der Polizei wurde er aggressiv.

Wegen einem einzelnen Querdenker, der einen Autokorso starten wollte, kam es in München zu Verkehrsbehinderungen auf der Ludwigstraße. Als die Polizei die Personalien aufnehmen will, verhält sich der Mann verbal und körperlich aggressiv.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Einzelner Querdenker will in München einen Autokorso starten und blockiert mit seinem Kleinbus die Ludwigstraße

Wie das Polizeipräsidium mitteilt, wurde am Freitag, gegen 23.30 Uhr, ein quer stehender Kleinbus auf der Ludwigstraße gemeldet. Durch das Fahrzeug im Bereich der Kreuzung zur Theresienstraße wurde der fließende Verkehr behindert.

Vor Ort stellten die Beamten einen 73-Jährigen aus dem Landkreis München in dem Ford fest. Dieser gab gegenüber der Polizei und den anwesenden Verkehrsteilnehmern an, dass er der Querdenker-Szene angehöre und aktuell einen Autokorso starten wolle.

Jedoch lag keine Anmeldung einer Protestaktion vor und es waren auch keine weiteren Demonstranten anwesend.

Als die Polizeibeamten die Identität des Mannes feststellen wollten, wurde er zunehmend verbal und körperlich aggressiv. Um eine Eskalation zu verhindern, legten die Beamten ihn Handfesseln an. Er wurde anschließend zur Klärung seiner Identität zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion gebracht.

Nachdem sich keine Hinweise auf eine Versammlung ergaben und der Kleinbus den Verkehr behinderte, wurde das Fahrzeug von einem Abschleppdienst ordnungsgemäß an den Rand der Ludwigstraße abgestellt.

Nachdem die Personalien des 73-Jährigen auf der nahegelegenen Polizeiinspektion erfolgreich festgestellt wurden, wurde der Mann wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr angezeigt und nach erfolgter Sachbearbeitung wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 4 geführt.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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