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Mit dem Smartphone von München nach Regensburg ‒ Das MVV-Pilotprojekt „Swipe + Ride“ wird ausgeweitet

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Von: Jonas Hönle

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Ein Ticket-Automat des Münchner Verkehrsverbundes (MVV).
Die Reise von München nach Regensburg ist mit dem MVV-Pilotprojekt „Swipe + Ride“ auch ohne Suche am Automaten nach dem richtigen Ticket möglich. (Symbolbild) © Tobias Hase/dpa

Per Smartphone mit Bus und Bahn vom Münchner zum Regensburger Verkehrsverbund - Das MVV-Pilotprojekt „Swipe + Ride“ als Schritt zu einem landesweiten elektronischen Tarif.

München ‒ Das Pilotprojekt „Swipe + Ride“ des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) ist ausgeweitete worden. Mit dem einheitlichen elektronischen Tarif können Fahrgäste ab sofort von München nach Regensburg fahren, teilte das Verkehrsministerium am Montag mit.

MVV-Pilotprojekt „Swipe + Ride“ erweitert - Per Smartphone mit Bus und Bahn von München nach Regensburg

Das Angebot mache die manchmal komplizierte Suche nach dem richtigen Ticket überflüssig, erklärte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU): Stattdessen könne man in Bus oder Bahn einsteigen, per Smartphone-App ein- und auschecken - und der Fahrpreis werde automatisch berechnet und vom Konto abgebucht.

Vor einem Jahr startete der MVV „Swipe + Ride“ als Modellversuch. Nun kann man es auch im Regensburger Verkehrsverbund (RVV) oder bei Fahrten von einem in den anderen Verbund nutzen.

Das Projekt sei ein erster Schritt zu einem landesweiten elektronischen Tarif, sagte MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch laut dpa. Nach Angaben des Verkehrsministeriums richtet sich das Angebot vor allem an Gelegenheitsfahrer, für die sich ein Fahrkarten-Abo nicht lohnt.

Schritt zum landesweiten elektronischen Tarif - „Swipe + Ride“ im Münchner und Regensburger Verkehrsverbund

An dem Projekt beteiligen sich der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI) und der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) sowie die Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio, agilis, Bayerische Regiobahn und Länderbahn.

Der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt „eTarif in der Modellregion Donau-Isar“ nach Angaben des Ministeriums mit rund 500 000 Euro.

Längere Trams, mehr U-Bahnen und häufigere S-Bahnen ‒ der Fahrplan-Wechsel im MVV bringt im Jahr 2023 einige Änderungen mit sich.

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