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Wohnung in München durchsucht: Aggressiver Reichsbürger bedroht Polizei mit Messer ‒ Beamte setzten Taser ein

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Von: Jonas Hönle

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Ein Polizist setzt einen Taser ein
Bei einer Durchsuchung in München setzte die Polizei einen Taser gegen einen Reichsbürger ein. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines Reichsbürgers in München setzte die Polizei eine Elektroschock-Pistole ein. Der Mann musste medizinisch versorgt werden.

Bei einer Wohnungs-Durchsuchung durch die Polizei in München wurde ein Reichsbürger mit einem Taser überwältigt. Wie das Polizeipräsidium mitteilt, bedrohte der Mann die Beamten mit einem Messer und hinderte sie daran die Wohnung zu verlassen.

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Hallo München ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. © Hallo München

Polizei München setzt Taser bei Durchsuchung einer Wohnung gegen Reichsbürger ein

Die Polizei durchsuchte die Wohnung des sogenannten Reichsbürgers in der Prinzregentenstraße am frühen Donnerstagmorgen. Es handelte sich dabei um eine Ermittlung wegen Erpressung, die gegen den 63-jährigen Mann läuft.

Kurz nachdem die Polizei ihm den Durchsuchungsbeschluss eröffnete, wurde der Mann zunehmend aggressiver und bedrohte die eingesetzten Beamten mit einem Messer.

Wie die Polizei zudem mitteilt, hinderte er die Beamten dadurch aktiv am Verlassen der Wohnung. Durch Worte ließe der Reichsbürger sich nicht mehr beruhigen.

Weitere, zwischenzeitlich verständigte, Beamte setzten daraufhin einen Taser (sogenannte Distanz-Elektro-Impuls-Gerät) ein und nahmen den Mann fest. Er wurde deshalb im Anschluss medizinisch versorgt und wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

Gegen ihn wird nun zusätzlich u.a. wegen Freiheitsberaubung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Quellen: www.hallo-muenchen.de

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