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S-Bahn-Streit in München eskaliert: Mann schlägt Verlobter ins Gesicht, greift Helfer und Bundespolizei an

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Von: Benedikt Strobach

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Ein Mann aus Pasing hat während eines S-Bahn-Streits in München erst seine Verlobte ins Gesicht geschlagen. Dann griff er einen Helfer und Beamte der Bundespolizei an. Er konnte von den Einsatzkräften festgenommen werden.
Ein Mann aus Pasing hat während eines S-Bahn-Streits in München erst seine Verlobte ins Gesicht geschlagen. Dann griff er einen Helfer und Beamte der Bundespolizei an. Er konnte von den Einsatzkräften festgenommen werden. © Symbolfoto: Bundespolizei München

Ein Streit in der S-Bahn S8 nach Pasing ist am Wochenende eskaliert. Ein Mann schlug seiner Verlobten ins Gesicht. Dann griff er Helfer und Bundespolizei an.

Pasing/Haidhausen - Ein 35-Jähriger hat in der Nacht von Freitag auf Samstag während eines verbalen Streits in der S-Bahn auf dem Weg nach Pasing seiner Verlobten ins Gesicht geschlagen. Auch einen couragierten Helfer sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei München griff er anschließend an

S-Bahn-Streit in München eskaliert: Mann aus Pasing schlägt Verlobter ins Gesicht, greift Helfer und Bundespolizei an

Der 35-Jährige geriet gegen 02:15 Uhr in der S-Bahn (S8 von Unterföhring nach Pasing) in einen verbalen Streit mit seiner 30-jährigen Verlobten. Er wollte am Ostbahnhof aussteigen - sie weiter nach Pasing fahren. Im weiteren Verlauf der Streitigkeit schlug der 35-Jährige aus Pasing seiner Verlobten mit der Hand ins Gesicht. Dies bemerkte ein 20-jähriger Mitreisender. Er stellte den Aggressor zur Rede. Unvermittelt schlug der Pasinger daraufhin auch dem 20-Jährigen aus Gilching im Landkreis Starnberg ins Gesicht. Zudem kam es zu diversen verbalen Beleidigungen und Bedrohungen gegen den couragierten Helfer.

Über die Gegensprechanlage in der S-Bahn wurde der Triebfahrzeugführer informiert, der die Bundespolizei verständigte. Am Pasinger Bahnhof wurden alle Beteiligten angetroffen. Dabei zeigte sich der 35-Jährige auch gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und stieß einen Bundespolizisten bei der Sachverhaltsaufnahme weg. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete der Pasinger Widerstand. Auf der Dienststelle ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 1,76 Promille, woraufhin von der informierten Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Aggressor auf freiem Fuß belassen. Keiner der Beteiligten erlitt sichtbare Verletzungen. Der Beamte der Bundespolizei war weiterhin dienstfähig. Gegen den 35-Jährigen wird wegen tätlichem Angriff (Schlag in die Gesichter seiner Verlobten und des Helfers) und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Quelle: Bundespolizei München

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