Draußen sitzen

Stadtrat will Schanigärten in München bis Ende November öffnen – auch Ökostrom-Heizstrahler länger gestattet

Schanigärten könnten bis Ende November in die Verlängerung gehen.
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Schanigärten könnten bis Ende November in die Verlängerung gehen.

Draußen Sitzen in den Schanigärten - Das soll in München bis Ende November möglich sein. Für die kalte Jahreszeit können auch Heizstrahler mit Ökostrom aufgestellt werden.

  • Draußen Sitzen im Schanigarten soll bis Ende November möglich sein.
  • In München sollen dafür auch Heizstrahler mit Ökostrom erlaubt werden.
  • Zwei Fraktionen im Stadtrat stellen einen Dringlichkeitsantrag.

Bis Ende November sollen die Schanigärten geöffnet bleiben. Das fordern die Fraktionen von Die Grünen/Rosa Liste und SPD/Volt in einem Dringlichkeitsantrag. Ausnahmsweise sollen so die Münchner heuer länger draußen sitzen können.

Damit das an frischeren Tagen möglich wäre, sollen auch ökostrombetriebene Heizstrahlern länger gestattet werden. Der Antrag umfasst zudem die im Juni genehmigten Stadtterrassen.

„Kurzfristige Entwicklungen wie Wetter-Prognosen oder neue Corona-Regeln haben dabei keine Rolle gespielt“, erklärt SPD/Volt-Sprecherin Melanie Staudinger. Vielmehr seien die Wirte auf die Politiker mit dem Wunsch nach der einmonatigen Verlängerung zugekommen. Abgestimmt über den Antrag wird am Dienstag, 12. Oktober, im Kreisverwaltungsausschuss.

Daniela Ziegler, Kreisgeschäftsführerin München des Bayerischen Hotel und Gaststättenverbands DEHOGA erklärt: „Wir begrüßen den Antrag der beiden Fraktionen auf Verlängerung der Schanigärten, Stadtterrassen und Sondernutzungsflächen für unsere Gastgeber.“

Draußen Sitzen im Schanigarten in München soll bis Ende November möglich sein

Im Mai 2020 beschloss der Stadtrat, dass die Freischankflächen jedes Jahr öffnen dürfen – ursprünglich bis September. „Wir hatten uns im Jahr 2020 auch bei dem Stadtratsbeschluss für eine Dauer von April bis Oktober eingesetzt, was dann auch beschlossen wurde“, sagt Ziegler.

„Die Erhöhung der Platzkapazitäten vier Wochen länger hilft auf jeden Fall, auch wenn nicht jeder Gastgeber einen Schanigarten hat.“ Dass die Heizstrahler mit Ökostrom ebenfalls solange weitergenutzt werden dürfen, bewerte Ziegler positiv: „So bekommen die Gäste, die lieber draußen sitzen wollen, etwas Wärme.“

Die Flächen werden eventuell auch für die bereits geplanten Christkindlmärkte gebraucht, die wichtig für den Umsatz der Standl-Betreiber seien. „Diese Nutzung sollte sich harmonisch ergänzen.“ Das sehen die Politiker ähnlich: Voraussetzung sei, dass es keine Konflikte mit Weihnachtsmärkten gebe.

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