Vergleich zum Vorjahr

Teurer Schnee in München ‒ Winterdienst kommt Stadt dieses Jahr teuer zu stehen

Gestern und heute kam es durch den extremen Schneefall in München zu Chaos.
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In München kam es diesen Winter zu extremen Schneefällen.

Die Stadt München gibt für diesen Winter mehr als doppelt so viel Geld für Winterdienst aus als im Vorjahr - und verbraucht dabei sie fast fünf Mal soviel Splitt.

Der Winterdienst in München begann in der Saison 2020/2021 bereits im November mit teils frostigen Nächten und Reifglätte, aber wenigen Niederschlägen. Letztendlich sollte es für die Stadt jedoch deutlich teurer werden als im Vorjahr. (siehe Tabelle)

Die ersten Schneefälle gab es in München ab Dezember, doch auch dann blieben die heftigen Verläufe weitestgehend aus.

Ab Januar zeigte der Winter dann sein wahres Gesicht - bei wechselhaftes Wetter mit frostigen Temperaturen und auch stärkeren Schneefällen. Dabei musste der Winterdienst umfangreiche Sicherungs- und Räumeinsätze fahren

Im Gegensatz zum milden Winter im Vorjahr mit nur sechs Schneefalltagen verlief der Winter heuer eher jahreszeitlich typisch mit starken Schneefällen, lang anhaltenden Frostperioden und infolgedessen vielen Einsatztagen und -nächten beim städtischen Winterdienst.

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Winterdienst kommt Stadt München teurer zu stehen als im Vorjahr - Ein Überblick

Winter 2019/20Winter 2020/21
Schneefall-/Frosttage6 / 65 Tage22 / 92 Tage
Einsatztage92 Tage139 Tage
Streusalzverbrauch5500 t14.000 t
Splittverbrauch3500 t17.000 t
Kosten9,4 Mio. Euro23,2 Mio. Euro

LHM/jh

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