„Unklare Bedrohungslage“

Schüsse in Pasing: Streit zwischen Vater und 18-jährigem Sohn eskaliert

Mit zehn Streifen rückte die Polizei in Pasing an. Grund waren Knallgeräusche in einer Wohnung.
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Mit zehn Streifen rückte die Polizei in Pasing an. Grund waren Knallgeräusche in einer Wohnung.

Ein Passant alarmierte am Samstag die Polizei: Er hatte Schreie und Schussgeräusche aus einer Wohnung gehört. Vor Ort traf die Polizei auf einen 18-jährigen und seinen Vater.

  • Passant alarmiert Polizei wegen Schussgeräuschen
  • Polizei rückt mit zehn Streifen an
  • Streit zwischen Vater und Sohn eskaliert mit Schreckschusswaffe

Am Samstag, 10.07.2021, gegen 15:45 Uhr, meldete sich ein Passant am Notruf 110 der Polizei. Er hatte einen lautstarken Streit in einer Wohnung mitbekommen, in dessen Verlauf ein Knallgeräusch, ähnlich eines Schusses gefallen ist. Zudem waren Schreie zu verlauten.

Über zehn Streifen fuhren daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Als die ersten Beamten vor Ort eintrafen, konnten diese ebenfalls Schussgeräusche vernehmen. Ein in dem Anwesen wohnender 18-jähriger Münchner konnte auf dem Balkon stehend angetroffen werden.

Schussgeräusche in Pasing: 18-jähriger verwendet Schreckschusswaffe

Die Sachlage vor Ort ergab schließlich, dass er mit den Schüssen in Zusammenhang stand. Im Anschluss wurden er und sein 58-jähriger Vater vorläufig festgenommen. Die Beamten betraten das Haus und vergewisserten sich, dass sich keine verletzten Personen in der Wohnung befinden.

Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass die beiden Personen zuvor in einen Streit geraten waren. In diesem Verlauf kam es zu den durch den Passanten geschilderten Schreien. Im Verlauf des Streites nahm der 18- Jährige eine Schreckschusswaffe und schoss damit mehrmals.

Die beiden Männer wurden nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme entlassen. Die eingesetzten Beamten trugen zu ihrem eigenen Schutz schwere Schusswesten. Die Münchner Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Polizeipräsidium/tfp

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