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Schüsse im Olympiapark: Passanten melden Jugendliche mit Pistole und Messer ‒ Polizei rückt zum Einsatz aus

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Von: Jonas Hönle

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Polizei mit Pistole
Die Polizei rückte zum Groß-Einsatz in den Olympiapark aus. Passanten meldeten Jugendliche mit einer Pistole und Schüsse. (Symbolbild) © Friso Gentsch/dpa

Die Polizei München rückte zum Groß-Einsatz in den Olympiapark aus. Passanten meldeten Jugendliche mit einer Pistole und Schüsse. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Die Polizei München ist am Mittwoch zu einem großen Einsatz in den Olympiapark ausgerückt. Passanten alarmierten den Notruf 110 und berichteten von Schüsse. Ausgerückte Streifen trafen vor Ort auf mehrere Jugendliche und nahmen einen 14-jährigen Münchner fest.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am Morgen zum Einsatz an eine Schule in München aus. Bei Experiment im Physikunterricht wurden ein Lehrer und Schüler verletzt.

Polizei-Einsatz wegen Schüssen im Olympiapark München - Passanten melden Jugendliche mit Pistole und Messer

Laut Polizeipräsidium München alarmierten Passanten die Polizei gegen 16 Uhr und berichteten von Jugendlichen, die eine Pistole herumreichen und in die Luft schießen. Einer von ihnen sei zudem mit einem Messer bewaffnet.

Sofort rückten mehrere Streifen in den Olympiapark aus und trafen auf drei Jugendliche im Alter zwischen 14 und 15 Jahren (alle mit Wohnsitz in München). Diese führten jedoch keine Pistole bei sich. Drei weitere Jugendliche konnten vor der Polizei fliehen.

Bei einem 14-jährigen Tatverdächtigen wurden aber ein Jagdmesser, ein Teleskopschlagstock sowie Patronen und Patronenhülsen einer Schreckschusswaffe gefunden.

Der Tatverdächtige wurde wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz angezeigt. Nachdem sich im Verlauf der polizeilichen Anzeigenaufnahme Anhaltspunkte dafür ergaben, dass es zuvor zu unter den Jugendlichen zu einer Bedrohungshandlung gekommen sei, wurde auch diesbezüglich eine Anzeige aufgenommen.

Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den drei geflohenen Jugendlichen verlief ohne Erfolg.

Eine Gefährdung Unbeteiligter lag laut Polizei zu keiner Zeit vor.

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