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Kabarett in München: So wird die neue Lach- und Schießgesellschaft

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Von: Kassandra Fischer

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Oliver Völtl (li.) und Stefan Hanitzsch freuen sich auf einen vollen Mai. Bis dahin wird in der Lach- und Schießgesellschaft noch gewerkelt.
Oliver Völtl (li.) und Stefan Hanitzsch freuen sich auf einen vollen Mai. Bis dahin wird in der Lach- und Schießgesellschaft noch gewerkelt. © Kassandra Fischer

Bald heißt es in der Lach- und Schießgesellschaft wieder Vorhang auf - die Sanierung ist fast abgeschlossen. Was auf der Schwabinger Bühne künftig anders ist...

Schwabing - Noch gehen die Handwerker täglich ein und aus. Ende April, soll es aber wieder „mit voller Wucht“ losgehen. Bis dahin laufen die letzten Sanierungsarbeiten in der Lach- und Schießgesellschaft.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Lach- und Schießgesellschaft: So wird es nach Sanierung und Umbau in Schwabing aussehen

„Eine Generalüberholung war nötig“, sagt Stefan Hanitzsch, der seit vergangenem Herbst geschäftsführender Gesellschafter ist. Toiletten, Büroräume und die Künstlerwohnung strahlen künftig in neuem Glanz. Im Theater selbst wurde vor allem die Belüftung verbessert, optisch soll sich kaum etwas verändern. „Die Beleuchtung, die Tische und Stühle – das gehört alles zum Inventar“, betont Oliver Völtl, zuständig für PR und Marketing der Lach und Schieß.

Ein neues Konzept hat er sich lediglich für den hinteren Teil überlegt: Dieser soll künftig von Gruppen oder für Firmenevents separat gemietet werden können – auch um ein Zusatzgeschäft zu generieren. Denn: „Nur mit Abendgeschäft kann heutzutage kein Theater mehr leben“, betont er.

Neue Lach- und Schießgesellschaft: Kosten für Sanierung im sechsstelligen Bereich

Weniger erfreulich: Während den Arbeiten seien Wasserschäden im Altbau-Gebäude an der Ursulastraße 9 entdeckt worden, wodurch sich der Umbau länger zieht als ursprünglich gedacht. Die Kosten für die umfangreiche Sanierung liegen im sechsstelligen Bereich, verrät Hanitzsch. Allesamt Investitionen, die aber nötig seien.

Darunter auch ein hauseigenes Studio. Denn für ihn steht fest: „Die Zukunft liegt in hybriden Veranstaltungen.“ Gestreamte Veranstaltungen, in denen man dank neuester Technik das Gefühl bekomme, in der ersten Reihe zu sitzen, wolle man – auch unabhängig von der Pandemie – ausbauen. „Das funktioniert aber nur mit Publikum, das hinter einem kichert“, betont Hanitzsch. „Und die Künstler auf der Bühne brauchen es auch.“

Nach Umbau: Änderungen im Programm der Lach und Schieß

Ebenfalls neu: An einzelnen Tagen will sich die Lach und Schieß künftig anderen Genres öffnen. „Wir haben beispielsweise die Idee, Klassik-Events zu veranstalten“, verrät er. Geplant seien niederschwellige Angebote. Denn: „Solche Konzerte kosten oft viel Geld. Das macht niemand, der nicht schon einen Zugang hat.“

Eine weitere Änderung, die vor allem den Besuchern zugute kommt, ist eine frühere Einlass-Zeit, bereits ab 17.30 Uhr. „Zum Essen oder die Atmosphäre genießen“, erklärt Hanitzsch. Bis zur Sommerpause biete man jedoch nur eine kleine Karte an. Die veranstaltungsfreien Wochen sollen für den Umbau der Küche genutzt werden. Danach sei man dann mit einem neuen Menü zurück.

Die neue Lach- und Schießgesellschaft

Das Ensemble ist mit seinem Programm „Aufgestaut“ am Freitag, 22. April, ab 20 Uhr, zurück auf der Bühne. Infos und Karten unter www.lachundschiess.de.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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