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München: Umzug in Sicht - Sanierung der beiden Schwabinger Gymnasien im Zeitplan

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Von: Marie-Julie Hlawica

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Oskar von Miller- und Max- Gymnasium, Baustelle
Momentan wird die 30 Meter hohe historische Uhrturm des Oskar-von-Miller-Gymnasiums saniert. © Seeberger.Buss Fotografie

Die Sanierungen des Oskar-von-Miller- und Maximiliansgymnasiums schreiten voran. Ein Umzug ist bereits in Sicht.

SCHWABING - Noch stehen an der Ungerer- Ecke Karl-Theodor-Straße 500 Meter Bauzaun, meterhohe Gerüste und eine Schallschutzwand. Noch fahren täglich Baulaster, wird an allen Ecken gewerkelt, gemalert, gebohrt, saniert. Doch jetzt, drei Jahre nach Beginn der Sanierungsmaßnahmen der Schwabinger Schulen, dem Oskar-von-Miller- und dem Maximiliansgymnasium, ist das Ende absehbar.

Sanierung der Schwabinger Gymnasien im Zeitplan - Umzug im September 2022 geplant

Oskar von Miller- und Max- Gymnasium, Baustelle
Der denkmalgeschützte Bau weist besondere Schönheiten wie das Turmstüberl auf. © Seeberger.Buss Fotografie

„Ich gehe davon aus, dass der Umzug der Schüler planmäßig zum Schulstart im September 2022 stattfinden kann“, freut sich Christine Roth. „Alles ist im flow!“ Die Projektleiterin hat das Unternehmen der 2. Schulbauoffensive von der ersten Minute an begleitet. Sie weiß als Architektin auch, dass so ein Mammutprojekt immer wieder Überraschungen birgt. „Momentan sanieren wir den 30 Meter hohen, historischen Uhrturm – die Statik ist speziell“, erklärt sie dem Bezirksausschuss. „Das Turmstüberl muss komplett neu erstellt werden, das Fachwerk in den alten Mauern war zu kaputt.“

Baustelle Oskar-von-Miller und Max-Gymnasium
Mittig im Schulhof wurden die beiden neuen Turnhallen in einer Tiefe von gut 17 Metern versenkt. © Seeberger.Buss Fotografie

Schwabing: Sanierung von Gymnasien soll rund 167 Millionen Euro kosten

Der denkmalgeschützte Bau weist besondere Schönheiten auf: Das Turmstüberl zum einen, darüber die alte Schuluhr, die mit ihrem Mosaikbild ertüchtigt wird und schließlich die Laterne, mit den Schul­glocken. Roth stand und steht immer im Dialog mit Anwohnern, Bauunternehmen und der Stadt München als Bauherr. „Wir haben das komplette Gebäude von innen gedämmt, die beiden neuen Turnhallen mittig im Schulhof in einer Tiefe von gut 17 Metern versenkt.“ Dazu neue Elektrik, Sanitäranlagen, Fenster, ein Belüftungs- und Tageslichtsystem. Ob die für den Umbau veranschlagten, rund 167 Millionen Euro reichen? „Eine Risikoreserve gibt es immer im Bau“, sagt Christine Roth.

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