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Anwohner und BA setzen sich für Begrünung und Radstellplätze in der Rankestraße ein

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Von: Kassandra Fischer

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Viel Grau und viel Blech: Familie Dressler hofft künftig auf mehr Pflanzen vor der eigenen Haustüre - Der BA unterstützt den Wunsch der Anwohner in der Rankestraße.
Viel Grau und viel Blech: Familie Dressler hofft künftig auf mehr Pflanzen vor der eigenen Haustüre - Der BA unterstützt den Wunsch der Anwohner in der Rankestraße. © Kassandra Fischer

Radabstellflächen und Bepflanzung: Der BA sieht Verbesserungspotenzial entlang der Rankestraße und auch Anwohner wünschen sich mehr Grün in der „Steinschlucht“.

Schwabing-West - Rechts und links ist sie mit parkenden Autos gepflastert. Auf der gesamten Länge der Rankestraße gibt es keinen einzigen Busch oder Baum – zum Bedauern von Jörn und Irene Dressler, die dort mit ihrem einjährigen Sohn und ihrem Hund wohnen. „Wenn es im Sommer richtig brennt, wird es hier zum Hitzestück“, sagt Jörn Dressler. Helfen könnten da Bäume. Außerdem würde eine begrünte Rankestraße „eine tolle Verbindung zwischen Hohenzollern- und Helmut-Fischer-Platz darstellen“, findet er.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Mehr Grün in der Rankestraße: Anwohner und BA setzen sich für Bepflanzung ein

Umso größer ist deshalb die Freude, dass sich jetzt der zuständige Bezirksausschuss dem Thema angenommen hat. Einen entsprechenden Antrag hatte die Linke-Fraktion für die jüngste Sitzung vorbereitet. Darin forderte sie unter anderem mehr Grün sowie Radabstellplätze.

„Vielleicht tut sich jetzt endlich etwas und es wird wieder grüner“, hofft Irene Dressler. Denn nicht immer war die Rankestraße eine „Steinschlucht“, wie die Linken im Antrag feststellen. Die Google-Maps-Aufnahmen aus dem Jahr 2008 zeigen: Damals zierten zahlreiche Pflanzentröge und an einer Stelle sogar ein kleiner Baum die Rankestraße. Vereinzelt gab es – anders als heute – auch längs ausgerichtete Parkflächen.

Genau das können sich die BA-Grünen auch künftig wieder vorstellen, gab Nadine Erhard-Egeler bekannt. „Dann gäbe es breitere Gehwege, um Radstellplätze und Grün zu realisieren.“ Das würde auch gleich ein weiteres Problem lösen: Durch abgestellte Räder oder Mülltonnen wird es auf dem Gehweg immer wieder eng – vor allem, wenn Eltern mit dem Kinderwagen zur nahegelegenen Kindertagesstätte an der Ecke zur Emanuelstraße unterwegs sind.

Radstellplätze in der Rankestraße: BA findet Kompromiss

Dass sich künftig etwas ändern muss, bestärkte auch Markus Meiler (CSU). Wichtig war ihm dabei jedoch, die verschiedenen Bedürfnisse zu beachten. „Vielleicht können wir Radstellplätze schaffen, ohne dass Parkplätze wegfallen.“ Einen solchen Kompromiss befürworten auch die Dresslers. Schließlich profitieren auch sie davon, wenn ihre Gäste einen Parkplatz auf der Straße finden.

Der BA sprach sich letztlich einstimmig für eine Begrünung sowie Radabstellflächen aus. Die Verwaltung soll sich zudem damit beschäftigen, was bei den Parkplätzen möglich ist und überlegen, wie man den Bereich vor dem Kindergarten sicher queren kann. Das Gremium bittet dabei auch um einen Ortstermin mit Bau- und Mobilitätsreferat.

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